Thunderbolt, Savannah, Tubby’s Tank House, Courtesy Car, Super nette Leute und vieles mehr. Eigentlich haben, hatten wir hier alles und es hat uns Super gut gefallen. Doch es gibt noch soooo viel zu sehen und entdecken an dieser Küste. So sind wir Heute Samstag schon sehr für auf und machen uns bereit für das Ablegen. Etwas Wind, leider Gegenwind und somit recht kühle Temperaturen. Ist doch gut. Leinen los und hmm, habe etwas Schwierigkeiten aus unserer Box zu kommen. Die Strömung ist quer und der Wind packt die Ulalena wacker. Doch einmal mehr den Rückwärtsgang bemühen und wir sind draussen im ICW. Tiefe? Null! Auch der Windmesser ist auf der selben Zahl. Autopilot rein. Schalte alle Instrumente nochmal aus und wieder ein. Dabei merken wir, der Autopilot ist immer noch aus. Also auch kein automatisches Steuern. Was ist den Heute nur los? Fünf Minuten später läuft fast alles wieder rund. Musste nur “kurz” alle Instrumente und Messer neu einlesen. Nur die Logge bleibt immer noch stehen. Und das Ganze kurz nach Sieben Uhr – jetzt bin ich wach 😉 Der wunderschöne Bonaventure Friedhof ist schon fast vorbei, als wir endlich Zeit finden, ein Foto zu machen.

Der Bonaventure Friedhof vom Wasser aus

Und schon kommt die nächste Baustelle. Eine echte diesmal. Die Brücke von Causton Bluff wird um oder besser ausgebaut. Wie sie genau öffnet ist noch unklar. Eine knappe Meile vorher sagt er nur, das wir rechts bleiben sollen. Sollte kein Problem sein. Erst als sie für uns öffnet, bleibt ein Teil zu. Platz sollten wir genügend haben, doch das erste Mal müssen wir wirklich etwas genauer zielen.

Die Brücke von Causton Bluff, nur halb geöffnet

Da ist wirklich was los. Zum Glück Samstag und somit ist Pause auf der Baustelle.

Pause, nichts los auf der Brückenbaustelle

Als wir dann aus dem Windschatten des Wilmington River rauskommen und in Richtung Savannah River zusteuern, spüren wir so richtig wacker den Gegenwind. Über 12 Knoten bremsen uns. Als wir dann in den Fields Cut einbiegen, bleiben wir fast stehen. Neiiii. Strömung und Wind! In Zeitlupe gehts hoch zum Wright River, dabei schauen wir uns gewundert die grossen Frachter auf dem Savannah River an.

Viel Verkehr auf dem Savannah River

Die Strömung bricht und so werden wir etwas schneller. Hinter der Sprayhood spüren wir eigentlich rein gar nichts und können so die langsame Fahrt fast geniessen. Als wir dann in den grossen Calibogue Sound einbiegen, geben wir auf und suchen einen nahen Ankerplatz. Denn hier kommt der Wind mit über 20 Knoten auf uns zugeschossen. Was hat eigentlich der Wetterbericht gesagt? Wind 10 und in Böen 21 Knoten. Eigentlich wie immer. Aber genau, wirklich genau Heute gibt es eine kleine Blase um uns herum, die etwas mehr Wind erzeugt. Man sieht das nur auf Wetterwelt und den haben wir uns gestern nicht angeschaut. Blöd!

Wetterwelt am 27. Juli

So murksen wir die paar Meilen bis zur Hilton Head Brücke hoch und sehen quer ab die Marina von Harbour Town Yacht Basin. Währe doch auch was, aber bei diesen Bedingungen in diese schmale Einfahrt rein? Glaube nicht.

Die Marina von Harbour Town Yacht Basin

Kurz vor der Hilton Head Brücke biegen wir ab und verlassen den ICW. Da hinten sind wir etwas vom Wind geschützt und haben unsere Ruhe. Hoffentlich. Tatsächlich ist es auch so und wir Ankern bereits nach knappen zwanzig Meilen. Bei diesen Verhältnissen weiter zu murksen bringt wirklich rein gar nichts. So machen wir uns einen schönen Nachmittag. Der Wind lässt uns schön angenehm im Cockpit ein Nickerchen machen. Herrlich.

Dann natürlich das neue Wetter runterholen. Morgen, morgen ist der Wind wieder harmlos und bestätigt unseren frühzeitigen Stop. Zum Znacht basteln wir uns eine feine Omelette. Einfach nur fein. Dabei schauen wir uns den Abendverkehr auf der Brücke nach Hilton Head an. Verrückt, aber an diesem Samstagabend stehen sie wirklich schon ein paar Stunden vor sich hin. Dazwischen immer mal wieder einer dieser Mega-Camper. Dreiachser Bus mit den “kleinen” Auto hinten dran. Gross, einfach nur gross! Schön, dass man hier im ICW so viele Ankermöglichkeiten hat und nicht auf eine Insel warten muss. Morgen ziehen wir weiter.

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