Sonntag, 13. August, 9:00h, 21.1°, brrrrr kalt. Gaby trägt wieder einmal ihren Windbraker. Wir sagen Tschüss Cagliari!

tschüss cagliari

Dann unverhofft sehen wir endlich den versprochenen Delfin der Stadt. Das bringt Glück sage ich noch, als ein gellendes Piiiiiiip ertönt. Was ist das? Autopilot an, runter, der Funk ist es nicht, kann nur der Motor sein, sofort aus, immer noch Piiiiiiip. Strom weg. Endlich Ruhe. Aber wir sind mitten im Hafen. Etwas Wind und zum Glück nur ein ganz, ganz kleiner Dampfer fährt auf uns zu.

dampfer

Genua raus und Motor wieder an. Piiiiiiip, sorry muss sein. Keine Minute Später sind wir aus dem Weg und der Motor wieder aus. Autopilot rein und runter. Deckel auf. Das Auspuff-Thermometer ist auf 35°, kein Problem. Das Wasser hat ja auch gespuckt. Ölstand ist okay, also kann es nur das neue, frische Kühlwasser sein. Das Überdruckgefäss ist aber immer noch halb gefüllt. Wasserdeckel auf und weg ist das ganze im Überdruckgefäss. Blöd! Natürlich habe ich den Motor nach dem Service laufen lassen, aber vermutlich ist der Thermostat noch nicht ganz aufgegangen und so war der halbe Motor noch trocken. Kanister mit dem Resten ausgraben, einfüllen …. er läuft wieder. Gaby, was macht der Grosse? Ist schon vorbei. Uffff. Hoffentlich hat es dem lieben Motor nichts gemacht. Eine halbe Stunde lasse ich im mitlaufen. Alles bestens. Dann aus, alle Segel hoch und gemütliches Segeln dem südlichen Punkt von Sardinien entgegen.

Unterwegs sehen wir eine Super Ankerbucht mit neckischen Türmen vorne dran. Sieht gut aus.

türme

Es wird aber schon spät, als wir das Kap Spartivento endlich umrunden.

südlichster punkt

Nur noch fünf Meilen bis zur Marina. Wollen wir da wirklich rein? Es hat da nichts. Keine Stadt, keine Beiz und nur nichts? Gaby, doch, doch, wir finden schon was. Teulada wir kommen. Bei der Einfahrt werden wir um halb Fünf schon abgefangen und an einen feinen Platz geleitet. Danke! Eine Beiz sehen wir auch schon von weitem und so sitzen wir sehr, sehr bald vor einem schön, kühlen Icetea und Bier. Tut dass gut! Eine kalte Platte und feine Ravioli bestellen wir uns. Das feine lokale Bier und der Durst wird immer grösser. Ich glaube jetzt ist genug, sagt Gaby! Stimmt, die Sonne ist ja schliesslich auch schon weg 😉

sonne weg

Morgen müssen, sollten wir schon weiter. Etwas Wind währe nicht schlecht und wenn alles aufgeht, sogar ein Süder! Dann währen wir bereit für die Überfahrt zu den Balearen. Mal sehen … träum süss!

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