Alle wieder weg! Wir bleiben aber noch etwas länger in Cagliari. Die Ersatzteile für den Motor und auch wegen dem Wetter. Dazu gefällt uns die Stadt immer besser. Wir finden immer neue Plätze und Beizen. Eines Abends verlaufen wir uns und finden uns wieder auf einem wunderschönen Platz mitten in der Stadt.
Da hat es auch noch eine feine Beiz und schon sind wir Stammgäste. Diese Stimmung ist einfach genial. Leider erkennen das auch andere und so ist dieser Ort immer rappelvoll. Wir aber geniessen die Zeit, wieder einmal alleine zu sein. Machen zu können was wir wollen und erholen uns fast zu gut. Auch die Marina wird zu unserem zweiten Zuhause.
Auf den ersten Blick nicht gerade “heimelig”, aber die Leute hier sind einfach genial und helfen sich gegenseitig mit sehr viel Enthusiasmus. Gerade wenn man etwas braucht, kommt man ins Büro und frägt sich durch. Also wir brauchen noch zwei Filter, drei Riemen, Öl und Kühlwasser. Dazu eine Schraube. Wo finden wir das? Der kleine “Pfff”, zweiter Marinerio, nimmt sich unser an. Ja, ja kann ich besorgen. Woher er das Ganz hat? Keine Ahnung. Aber es funktioniert. Einen Tag später haben wir fast alles zusammen. Nur ein Riemen ist etwas zu klein, kein Problem, der kleine “Pfff” besorgt es. So können wir schlussendlich den grossen Service an unserem Yanmar machen. Perfekt. Nur etwas Zeit braucht man dafür schon. Auch der Wäsche nimmt er sich an. Etwas teuer, aber dafür tadellos und wir mussten nicht mit drei schweren, schweren Säcken durch die Stadt rennen. Fast 14 Kg haben sie insgesamt gewogen. In der Wartezeit spazieren wir in die Stadt und suchen selber nach Läden, Schrauben, Verbandsmaterial und Essen. Auch einen Shipchandler finden wir. Der will aber nichts von bestellen wissen und so geht’s zurück zur Marina. Kultur ist auch auf dem Program. Durch die schmalen Gassen rennen wir wieder einmal auf den “Berg”.
Weiter hinten ist das grossen Museum und das ist Heute auf dem Plan. Gratis, wie fast immer, schauen wir uns die Geschichte der Stadt Cagliari und der Insel an. Super spannend. An einem anderen Tag spazieren wir zum Botanischengarten. Schon erstaunlich, was dieser uralte Garten, er besteht seit 1858, mitten in der Stadt zu bieten hat.
Der Springbrunnen hat es uns angetan. Warum im eigenen Garten nicht mal so was machen, aufstellen 😉
Die beste Abteilung sind aber die Kakteen. Wunderschön zusammengestellt und Wege gebastelt.
Dann meistens auf der grossen Promenade zurück zu unserer Marina, die ganz am anderen Ende der Stadt ist.
Dafür haben wir es ganz ruhig. In der Stadtmarina ist immer die Hölle los. Der Verkehr ist schon sehr, sehr lärmig dort, dafür ist man in nullkommanichts in der Altstadt.
Ja, wir verlieben uns immer mehr in die Leute und die Stadt und kommen fast nicht mehr los. Aber der Motor ist fertig, der Blog auch wieder fast auf dem neusten Stand und die Rechnungen alle bezahlt. Sogar die Dieseltanks sind aufgefüllt. An der nahen Tankstelle haben wir unsere Kanister füllen lassen. Die nahe Tankstelle ist leider nur für die “Berufsschifffahrt” oder die ganz, ganz kleinen wie dieser Kat, der eines Abends kurz vorbeischaut.
Leider haben wir unseren abgebrochen Bolzen immer noch nicht bekommen. Der kommt erst im September. Super. Also zeihen wir weiter. Unsere Batterien sind wieder voll! Wir waren ja nur eine kurze Woche hier 😉







