Ohne Wind legen wir von der Marina ab. Tuckern los und treffen noch im Hafen auf zwei weitere “Ausläufer”. Fast wie abgemacht, wie uns scheint. Wir lassen ihnen die Vorfahrt und folgen ihnen im Fahrwasser hinaus aufs Meer. Hier sind wir richtig, die Tonne stimmt.
Der Autopilot läuft nicht schlecht, schon fast gerade gurken wir in Richtung Brücke. Ja die Brücken von Rion wollen wir Heute wieder einmal “bekämpfen”. Bis jetzt hatten wir immer Wind und Strömung gegen uns. Heute muss es umgekehrt passen. Punkt zwölf Uhr sind wir da.
Alles stimmt und wir können es richtig geniessen. Sogar die Unterhaltung am Funk ist wieder einmal mega lustig. Eine bedauernswerte Funkerin hat einen so blöden Bootsnamen, dass sie ihn sogar mehrmals buchstabieren muss. Ich glaube der “Rion Traffic” Funker geniesst einfach mal die Abwechslung und wer das Funkeralphabet nicht kann ist doppelt gefordert.
Dann kommt der Wind. Wir angeworfen schiebt er uns in Richtung Trizonia. Schön, einfach schön. Die Genua hoch und schon rauschen wir. Kurz vor der Insel ist aber fertig und unter Motor gurken wir dem schönen Dorf entlang.
Hinein in die berühmt, berüchtigte Marina und wir haben einen bomben Platz. Es sind viele Leute auf dem Steg und helfen beim Anlegen. Wow. Das hatten wir noch nie. Am Schluss zeigt sich, dass jeder von einer anderen Traverne ist und uns unbedingt einladen will. Danke, ihr lieben Helfer.
Nach einem kleinen Apéro, schwinge ich Gaby an Land und wir umrunden den südlich Teil der Insel für ins Dorf. Mit Tintenfisch in einer Weinsauce und ein feines Stifado, eine Art Rindsvoressen mit Zwiebeln, lassen wir uns verwöhnen. Die Beizer kennen uns natürlich vom letzten Jahr und haben uns dementsprechend begrüsst. Dazu noch etwas Regen mit Regenbogen. All das nützt nichts, wir wollen Morgen wieder weiter. Galaxidi, wir kommen.



