Ja, langsam denken wir immer mehr an zu Hause. Die ersten Termine sind schon vermerkt und die erste Woche schon fast wieder komplett verplant. Wie war das schön, als wir im Frühling den Kalender geleert hatten. Alles hat ein Ende und wir planen die letzten Stationen auf dem weg nach Portoroz. Was wollen wir noch oder, was müssen wir noch alles anschauen. Können wir das Ganze überhaupt noch aufnehmen, wenn der Kopf schon in der Schweiz ist? Mali Losinj müssen wir sicher wieder einmal besuchen und Heute ist der Tag.

Halb neuen übergeben wir unserem Nachbarn die Mooringleine. Er hatte keine und sich einfach an beiden Nachbarn festgemacht. Warum nicht bei diesem ruhigen Wetter. Mit etwas Genua gurken wir der Insel Losinj entlang zum Eingang in die grosse Bucht. Der Leuchtturm sehen wir uns von ganz nah an.

Hier sehen wir wieder die “richtigen” Boote. Schön sehen sie ja schon aus, wenn man das nötige Taschengeld dazu hat. (Zitat von M.)

Der Wetterbericht hat ja eine heftige Bora mit vorhergehendem Gewitter angesagt. Mittwoch soll’s losgehen mit Gewitter und Wind von SE und am Donnerstag mit einer deftigen Bora von NE folgen. Wir suchen uns einen feinen Platz in der Marina von Mali Losinj. Da sind wir, sollten wir von Norden her voll abgedeckt sein. Gerade vor der Rezeption legen wir an.

Schöner Platz, halt etwas weit weg von der Stadt, aber dafür sicher und vor allem mit WC und Duschen. Im Stadthafen hat’s scheinbar nichts mehr.

Nur noch kurz was futtern und ab geht’s in die Stadt. Es ist halt schon eine viertel Stunde bis ins Zentrum und der Weg ist nicht gerade “lässig”. Schön wieder einmal hier zu sein!

Auf der anderen Seite der Bucht versuchen wir einen Weg zu finden. Beim reinfahren habe ich mit dem Feldstecher einen tollen Weg gesehen. Den wollen wir testen. Der Anfang sieht ganz gut aus.

Aber dann geht’s ans Eingemachte. Gaby sitzt wie auf einem Bullriding-Ding und versucht, dass sie nicht abgeworfen wird. Etwas holperig. Alles hält! Pneu, Stuhl und vor allem Gaby 😉

Dann endlich kommen wir auf den geteerten Weg, die uns die diversen entgegenkommenden Velofahrer versprochen haben. Am nördlichsten Punkt machen wir erst mal Pause. Guetzli-Pause!

Der “Rest” ist nun Peanuts. Auf einem Super Weg rollen wir der Bucht Cikat entgegen und geniessen, vielleicht die letzten sonnigen, warmen Tage.

An einem grossen Camping, einer riesigen Tauchbasis und diversen Restaurants, Café’s und Hotels kommen wir vorbei. Dazwischen Hunderte von “Sünneler”. Halt retour, das gibt ein schönes Bild. Gaby dirigiert mich und ich versuche das Motiv einzufangen. Eine wunderschöne Palme.

Dann haben wir es geschafft. Die ganze Halbinsel ist umrundet und wir können endlich den wohlverdienten Kaffee trinken. Oder war es ein Bier?

Am Abend “müssen” wir nochmals in die Stadt. Kurz vor Sonnenuntergang spazieren wir los.

Ins Nino wollen wir wieder einmal hin. Es war immer sehr gut und vor allem die Bedienung war Super. Er überzeugt uns nicht mehr wirklich. Der Fisch ist etwas zäh und auch die Bedienung rennt nur rum. Wir geniessen es trotzdem. Den Eiscafé geniessen wir in den Schlussminuten des Matches DE-OE an der Hafenfront. Schade für die Österreicher!

Den Verdauungsspaziergang zurück zur Marina tut echt gut.

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