Das Wetter, das liebe Wetter. Es kommt eine schwere Kaltfront mit Bora auf uns zu und so müssen wir Heute etwas Weg nach Norden machen.
Diese Insel war und ist wirklich ein Geheimtip. Wir kommen wieder … vielleicht nächstes Jahr schon?
Halb neun ist noch alles ruhig und wir legen ab. Westlich umrunden wir den “Schmetterling” und segeln mit etwas Genua nach Ilovik. Im Frühling waren wir ja kurz eine Nacht hier und haben den neuen Steg angeschaut. Jetzt wollen wir in “ausprobieren”. Der Steg ist ganz leer als wir ankommen. Keiner da um zu helfen. Kein Problem. Oder doch? Ein Knopf in der Leine und etwas Wind und schon liegen wir quer am Steg. Festmachen und Mooringleine belegen. Da sind wir nun. 1A kann ich da nur sagen. Der Steg, nicht das Manöver 😉
Wir schlendern durch’s Dorf und staunen wie sauber und gepflegt hier alles ist.
Die Kirche neu renoviert von Spenden der ehemaligen Einwohner. Sie sind in der ganzen Welt verstreut und haben das Geld für die Renovation gesammelt. Das Resultat … wunderschön.
Durch die Gassen und am Hafen entlang wollen wir zum höchsten Punkt der Insel.
Wir stellen aber fest, das der zweithöchste Punkt der schönere und bessere ist. So erklimme ich kurz den 86 Meter hohen Punkt und mache ein paar Fotos für Gaby. Im Hintergrund die Insel Losinj.
Wunderschön hier. In die nahe Bucht wollen wir aber doch nicht. Es holpert nur und Gaby hat genug davon. Ein Kaffee muss ran. Über die Hauptstrasse schlendern wir zu einem feine Café.
Normalerweise sind wir hier fast immer an der Boje. Einmal mussten wir sogar im Westen ankern weil es keine mehr frei hatte. Aber ein Ausflug mit dem Dingi ist ab jetzt fast ein muss. Es gibt sogar einen Taxiservice auf VHF 9. Also darf sogar das Ding drin bleiben.
Einen Goldbrasse verspeisen wir in der Taverne am anderen Ende des wunderhübschen Dorfes. Geniale Aussicht und dazu feines Essen. Wir wollen nicht mehr …







