IST ist nicht Ist. Denn Ist ist eine der Inseln, die wir noch nie besucht haben. Wie Molat haben wir sie immer umfahren und für später aufgehoben. Jetzt tuckern wir dahin. Etwas kurz, keine zehn Meilen, ist der Törn Heute, aber wir haben es ja nicht ganz so eilig.
Als wir etwas nach zehn Uhr einlaufen, verabschiedet sich gerade ein Schweizerboot. Wir tauschen kurz die Erfahrung über die Insel aus. Danke für den Tipp. So liegen wir an diesem etwas komischen Steg. Weil das Wasser so blau ist, messe ich mit dem Bootshacken den Abstand: Boden – Ruder. Mehr als genug.
Die ganze Bucht ist mit Sand aufgefüllt und somit Super zum Ankern. Auch die Wassertiefe spricht dafür.
Eine Tafel am Pier ist genau das Richtig für uns: Was gibt es zu sehen?
Zwei schöne Buchten und natürlich der Berg Straza. Die 175 Meter wollen wir Heute bezwingen. Unsere erste Bucht haben wir schon bald umlaufen. Dieses Dorf gefällt uns auf Anhieb. Die vielen Bäume und erst die Kirche. Sieht toll aus.
Auch die Gassen. Schön.
Dann ab in die Höhe. Ist der Weg für Gaby gemacht? Nein. Leider nicht. Viel zu viele Steine. Sie wartet kurz im Schatten und ich mache ein paar Fotos von oben. Die Aussicht verschlägt mir den Atem. Traumhaft! Trotzdem juze ich zu Gaby runter.
Die beiden Buchten und das Dorf dazwischen. Wie Lego.
Aber die Aussicht nach Süden mit den Inseln Molat, Dugi Otok, Zverinac, Uglian, Iz und den viel andern … ich staune nur.
Die Kapelle steht genau am richtigen Ort.
Leider ist da wirklich nichts zu machen für Gaby. Das währe sogar für mich einen Krampf.
So kann ich ihr “nur” die wunderschönen Bilder zeigen.
Wir laufen zur Nordbucht und geniessen die schönen Wege und die Ruhe.
Am anderen Ende setzen wir uns auf die Bank auf der Mole und geniessen den Blick in den Norden.
Leider ist auch hier die Kirche geschlossen und so können wir sie nur von aussen anschauen. Der Kirchturm beeindruckt uns.
Zurück auf dem Weg zum Steg sehen, schmecken wir ein feines Ding über dem Feuer. Ein Spanferkel! Der Abend ist gebongt.
Das Essen Konoba Maestro ist wirklich Super. Leider bestellen wir viel zu viel von der Sau. Tja, die Augen, die lieben Augen haben immer noch mehr Hunger als der Magen. Als wir uns auf den Nachhauseweg machen, ist die Beiz gestossen voll. Es warten immer noch Leute, meistens Segler, auf Eintritt.














