Weiter geht’s. Wir wollen nach Primosten. Die neusten Karten zeigen Bojen vor Primosten. Im letzten 888er werden sie aber vermisst. Ja was jetzt? Dingi auspacken und zwischen den alten Bojenblöcken ankern? Dazu haben wir keine Lust. Aber es hat eine schöne Marina ganz in der Nähe und erst noch einen Shuttle in die Stadt. Da versuchen wir es.
An zwei Leuchttürmen vor bei umrunden wir die Südseite von Split, Trogir und Rogoznica.
Zwischen den Inseln laufen wir gegen Norden. Der Wind kommt etwas auf. Wir sind aber zu faul zum segeln, für einmal. Die anderen machen es uns vor.
Zeit um die Fender rauszuhängen. Ich bin mir das gar nicht mehr gewohnt, alles wieder alleine zu machen 😉 Wir sehen keinen Menschen und so rufen wir die Marina über VHF. Die antworten aber prompt! Fünfter Steg. Danke.
Tolle Fingerstege. Keine Mooring und kein Anker. Wir werden langsam verwöhnt. Das ist eine Eins A Marina. Sauber, schön und alles da. Cool. Aber was ist mit dem Taxi in Stadt? Gibt es nicht mehr. Schade. Aber auf der Toilette stehen die Nummern für die Taxis.
Toller Platz diese Marina Kremik. Wir waren ja schon des Öfteren in der unteren Marina Rogoznica, aber die gefällt uns besser. Gut, man kann nicht in die Stadt laufen, aber Primosten ist ja ganz nah.
Gegen Abend fahren wir mit dem Taxi zur Stadt. Können wir da auch laufen? Eher nein. Die Strasse hat keinen Platz für Fussgänger. Also wieder mit dem Taxi zurück. Dann wird auch die Frage nach den Bojen beantwortet. Ja es hat. In etwa gleich viele wie immer. Auch ankern ist immer noch möglich am anderen Ende der Bucht. Ja nu. Jetzt sind wir schon da.
Per Zufall finden wir einen wunderschönen Weg rund um Primosten. Eigentlich wollte ich nur kurz nach “Draussen” schauen und da hat der Weg nicht mehr aufgehört. Man kann also diese schönen Stadt umrunden, auf einem tollen Weg. Sogar mit dem Rollstuhl. Zwei, drei Treppen, aber sonst Super eben.
Langsam haben wir aber nun Hunger. Im Mistrael finden wir wieder unsere Scampi Buzzara. Ein Gedicht. Nur etwas mehr Knobli dürfte es schon sein. Das letzte Mal als wir das gegessen hatten, hatte Joel noch Hunger danach. Jetzt gab es fast zu viel …
Für ein Glace hat es aber schon noch Platz. Da sehen wir Leuchttürme ausgestellt. Gaby will sich die Dinger genauer anschauen. Leider ist der Laden so klein und verstellt, so muss ich ihr die Dinger auf die Gasse bringen. Sie MUSS einen haben und sucht sich den schönsten aus. Mit einer Lampe drin. Ein Leuchtturm muss ja leuchten oder 😉
Mit dem riesen Packet machen wir uns auf zum Glacestand. Fein. Jetzt nur noch ein Taxi finden. Es hat sehr viele Leute aber keinen Taxi. Der Taxistand ist verwaist. So kaufen wir noch in einer Bäckerei feine Sachen für morgen ein. Diese Apfel-Dinger sind einfach zu gut. Dann noch zum Gemüser etwas Früchte und Gemüse kaufen. Dann sehen wir endlich den Taxi kommen. Einsteigen und zur Marina. Bitte.
Besten Dank und was kostet das? Nichts. Was nichts. Nein, ist schon okay. Wir verneigen uns fast und bedanken und ganz herzlich. Wieder einmal bekommen wir ein Geschenk. Wir sind gerührt!
PS: Gerade gestern, mussten wir eine Unterhaltung von deutschen Nachbarn anhören, die nur geklönt haben. Man wird nur immer übers Ohr gehauen. Dem können wir gar nicht beipflichten. Wir kennen das einfach nicht!





