War da nicht noch was Heute? Ach ja, es sollte noch einer vorbeikommen. Anstatt zu warten, stürze ich mich in Arbeit. Heute muss endlich der Dingimotor daranglauben. Der läuft ja immer noch nicht seit dem Taucher in Olib. Der Vergaser müsste es doch sein. Hatten wir doch schon einmal mit dem Ciao (Töffli). Kann doch gar nicht so schwierig sein.

Auf dem Steg mache ich mich breit. Alles wird abgeschraubt und auseinandergenommen. Auch den Zylinderkopf möchte ich abdecken und löse die Schrauben ganz vorsichtig. Eine hat etwas “zäch” und so kommt es wie es kommen muss, die eine Bricht mitten entzwei. Super! Gewindeschneider haben wir nicht. Es muss halt ohne gehen. Alles andere reinige ich mit Bravour und habe am Schluss nicht einmal eine “förige” Schraube oder Mutter. Jetzt geht’s ans Testen. Der Seilzug zum Anlassen harzt aber immer noch gewaltig. Noch einmal auseinander. Diese Feder hat’s wirklich in sich. Noch etwas fetten. Wow, das läuft wie geschmiert 😉

Joel hilft mir das Ding zu starten. Fehlanzeige. Er zündet einfach nicht, sagt sogar Gaby. Ist doch klar! Ich gebe auf. Aber wenigstens geht die Anlassfeder wieder. Sollen wir ihn in Protoroz dem Mech bringen, einen Neuen kaufen oder sogar auf Elektro umsteigen? Schauen wir uns das doch an den nächsten Ausstellungen das etwas genauer an.

Die Boys haben (endlich) eine Marinabesichtigung gemacht. Einpaar tolle Schiffe gesehen. Aber die Hauptattraktion sind diesmal die Autos. Wer kennt diese Auto (nicht)? Da kommen ein paar Millionen zusammen. Einfach der Wahnsinn!

Diese beiden Seiten findet Joel über die beiden teuersten auf dem Platz.

SLS-Flügeltür kostet 177 310 Euro (http://www.focus.de/auto/news/mercedes-sls-fluegeltuer-kostet-177-310-euroaid434474.html)

Mercedes-Benz SLR McLaren (http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-BenzSLRMcLaren)

Das soll einer sagen die Leute hätten kein Geld mehr. Ganz zu schweigen die vielen riesigen, teuren Yachten.

Es ist Mittag. Auch ja, sollte da nicht noch wer kommen? Wieder einmal spaziere ich aufs Office. Ja, der “Beste” hätte angerufen und niemand gefunden. Der Freund von ihm kann frühestens in zehn Tagen kommen. … ich lasse ihm den besten Dank ausrichten und so lange können wir nicht warten. In diesem billigen Hafen, es soll die teuerste ACI Marina sein, können und wollen wir nicht länger warten. Was jetzt? Vom Skipper-Shop hole ich nochmals zwei Spannset. Alle Motor-Verschalungen werden wieder entfernt und der Block mit den Spannern in die Richtige Position gebracht. Die Welle kann ich immer noch von Hand leicht bewegen oder besser gesagt, drehen. Die Stopfbuchse wird angepasst und wieder wird versucht die Welle zu bewegen. Klemmt nix. Kurz lassen wir den Motor laufen. Den Gang rein. Anstandslos dreht das Ding. Nur wie lange hält es. Wir beraten uns. Schlussendlich kommen wir (Hobbymechen) zur Übereinstimmung, wenn man das Ding von Hand leicht drehen kann, kann es der Motor auch. Die Wärme der Stopfbüchse habe ich ja noch im “Gpüri”. … Ich verschliesse die Abdeckungen wieder und räume auf. Morgen geht’s endlich los!

Heute muss aber noch was gehen. Wir wollen endlich in die Stadt Opatija. Der Weg hat’s uns angetan. Das Wetter ist immer noch weit Weg von Sonne, aber es regnet (momentan) nicht. Ab geht’s …

Rund um die Marina. Da ist der schöne Weg schon. Zwischen Bäumen, Felsen und Tunnels geht’s der Stadt entgegen. Schau dir nur mal dieses schöne Restaurant an. Komm wir bleiben hier.

Können wir, aber zuerst sehen wir uns die Stadt an. Wir sind gerade mal zehn Minuten von der Marina entfernt.

Der Weg wird immer schöner. Kurz vor der Stadt fängt es an zu regnen und als es immer stärker wird, genehmigen wir uns wie die Grossen einen Apéro. Die Boys können es nicht lassen und fragen nach einem langen Röörli. Hoffentlich sieht uns keiner.

Den Girls passt das natürlich. Die Bar ist ganz nett und erinnert uns an Hawaii.

Kaum hat der Regen aufgehört, ziehen wir weiter. Es ist nicht mehr weit. Sieht wirklich ganz so aus wie Biarritz im Südwesten von Frankreich. Diese alten Häuser gefallen Gaby und mir ausgezeichnet. Ich hatte mir aber die Stadt viel grösser vorgestellt. Man kann sagen das der Strandweg wirklich fast das schönste an der Stadt ist. Wenn nur das Wetter noch mitmachen würde!

Sogar die Djevojka s galebom (Mädchen mit Möwe) sehen wir. Sever möchte unbedingt zum Mädchen raus. Nur schauen. Nur schauen Sever.

Auch an weiteren Sehenswürdigkeiten kommen wir vorbei. Leider habe ich den Namen dieses Dichter nicht notiert. Sieht aber cool aus.

Jetzt haben wir aber Hunger. Wollen wir wirklich zurück zur Marina? Nein. Heute gibt’s wieder einmal Pizza. Hinter den Häuser finden wir eine echt guten Platz. Die Holzbänke sind sehr rustikal und leider nichts für den Rollstuhl. Gaby kommt einfach nicht nahe genug ran. Es fängt an zu regnen. Wir bleiben. Die Pizzen sind wirklich ausgezeichnet.

Ohne regen machen wir uns auf den Heimweg. Dieser schöne Weg ist sogar mit dem Rollstuhl überhaupt kein Problem. Hierher kommen wir bestimmt wieder.

Kaum sind wieder auf dem Boot, regnet es in strömen. Fast die ganze Nacht durch. Mal sehen was morgen ist.

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