Ja, das war etwas viel Trubel! Wir hauen ab und verdrücken uns in Richtung Pula und dort in die Veruda Soline. Um acht laufen wir mit SE 5.1 kn aus der Marina von Rovinj aus. Zuerst am Leuchtturm Sv. Ivan vorbei gegen Süden.
Wind hat es leider nicht, aber dafür haben wir Zeit für die Wetterdaten über den SSB herunterzuladen. Der Empfang ist genial und schon nach 16 min haben wir die neusten Vorhersagen. Alles passt und somit sind wir bereit für die schöne Bucht. Als wir reinfahren, nichts, fast kein Boot. Wo sind denn die alle hin? Etwa 5-6 Botten zählen wir. Super, endlich können wir einen schönen Platz selber suchen. Schon um eins sind wir zur Entspannung bereit. Wow diese Ruhe. Zwar kommen am Abend noch diverse vor Anker, aber es ist und bleibt gemütlich.
Das Gas springt auch an und so machen wir uns etwas leckeres zu Essen. Dazu geniessen wir den wunderschönen Tagesabschluss.
Wir bleiben zwei Nächte hier und haben genug Zeit für die Windfahne einzurichten, den Sextant endlich, leider ohne Kimm, Horizont zu testen, zu lesen und bloggen. Herrlich.
Was macht eigentlich das Wetter? Morgen, morgen ist es sehr gut und sollte uns nach Süden über den Kvarner schieben. Ich mache vor dem Start alle Segel bereit und so tuckern wir schon um 7:30 Uhr aus der Bucht. Über die kleinen Eddies am Leuchtturm Porer vorbei über den “grossen” Teich.
Das Gross hoch und mit fast vier Knoten bewegen wir uns. Die Genua passt nicht richtig zum Wind, also alles runter und den Parasailor ausgraben. Kurze Schote und er steht. Cool.
Jetzt nur noch die Windfahne einrichten. Ich bin etwas im Stress 😉 Alles steht! Perfekt. Leider passt das Windblatt des WindPilots auf diesem Kurs nicht recht. Die Solarzellen sind etwas gar nah. Hmm. Auch nicht gewusst, aber was gelernt. Bereit für die Überfahrt. Aber der Wind wird immer schwächer. Sch …. Gaby beruhigt mich, denn das Gute daran ist, dass wir wieder einmal alle Segel aufgebaut haben! Motor an und alles abbauen und verstauen.
Über das Nordkap von Unije gurken wir in die Maracol-Bucht und machen an einer Boje fest. Der Wind nimmt immer mehr zu und gerade jetzt währe es traumhaft fürs Segeln. Tja, was soll’s. Mit einem Caprese, die Tomaten hat uns der flotte Herr in der Soline verkauft, geniessen wir die schöne, fast leere Bucht. Bis am Abend sind aber fast alle Bojen besetzt. Gaby geniesst es mit dem neuen Spängeli 😉