Heute geht’s zur Attraktion Nummer eins. Der Blauen-Grotte. Sie ist auf der Nachbarinsel und soll sehr schön sein, besonders am Vormittage. Ohne Zmorgen geht’s los von dieser wunderschönen Stadt. Tschüss, wir kommen sicher wieder einmal …
Kaum sind wir aus dem Schutz der Bucht hinaus, bläst uns der bekannte Westwind um die Ohren. Diesmal genau auf die Nase, aber was soll’s, es sind nur ein paar Seemeilen und das sollte nicht weh tun. Tut es aber! Die Stunden vergehen und vor lauter Wind und Wellen kommen wir nicht recht vorwärts. Stampfen heisst das Motto. Gut Ding will Weile haben, heisst es ja so schön. Und nach fünf, statt den theoretischen zwei kommen wir doch noch ans Ziel. Rund ums Eck und ca. 20 Boot sind vor dem Loch. Ankern wo? Frage ich Jasmin. Sie entgegnet, die sind alle nicht am Anker. Also können nur die Kids und Gaby gehen. Ich muss warten. Aber die wollen nicht so recht und ich bin der einzige der von der Schönheit überzeugt ist. Also fahren wir in die nächste Bucht und schauen dort nach. Nach einem unglücklichen Ankerversuch, viel zu tief, geben wir auf. Total gefrustet drehen wir ab und gehen auf Kurs Süd zum “Nachtlager”. Für die nächsten Stunden ist schweigen angesagt. So viel Kampf für nichts. Gestern habe ich mich noch auf dem Büro erkundigt, wie die Lage vor Ort ist und alle haben gesagt, mit dem eigenen Boot ist überhaupt kein Problem. Schöne Geschichte!
Nach weitern anderthalb Stunden finden wir unsere Bucht und haben die Insel Vis fast umrundet. Die Bucht ist nicht ideal, aber sehr schön.
Als wir den Anker getestet haben, sehen wir tonnenweise Fische. Gewaltig.
Zur Versöhnung kochen uns die Girls feine Thunfisch-Spaghetti. Lecker. Dazu noch ein Glas Wein und der “Tagesärger” ist vergessen.




