Hvar ist Heute angesagt. Kurzer Sprung auf die Nachbarinsel. Soll eine wunderschöne Stadt sein. Ein schöner Leuchtturm ist zum Schluss und Vis liegt hinter uns.

Auf der Überfahrt sehen wir dieses geniale Bild. Wir warten so lange bis es genau Stimmt und drücken ab.

Dann noch kurz “durch” die Inseln und dann in die ACI Marina Palmizana Bucht einbiegen. Es ist noch nicht einmal 12 Uhr und schon ist Hochbetrieb in der Marina. Alle wollen raus und viel rein. Das natürlich alles gleichzeitig! Wir sind auf der Position 4 -5 im Landeanflug. Hinter uns kommen aber auch noch zwei. Wo sind wir hier gelandet?

Dann genau zur richtigen Zeit, wir sind 10 Meter von unserem zugewiesenen Platz entfernet, muss doch tatsächlich noch einer raus. Er verwirft die Hände und meint, wir sollen warten … kaum zu glauben. Dann zwängt er sich an uns vorbei. Wieviel Platz haben wir noch? Nicht viel. Mit all den Mooringleinen ca ein Meter. Dann Manöver und fünf Minuten später sind wir festgezurrt am Steg. Direkt vor uns der Ausgang mit einem komischen Tier darunter. Eine Katze! Jasmin bewaffnet sich sogleich mit Milch und hält sie dem Katzentier hin. Dann fängt die grosse Diskussion an. Wir nehmen sie mit sonst verhungert sie hier und hat niemand etc.

Gaby und ich versuchen es mit all möglich Argumenten den Kids das auszureden.Kommt nicht ihn Frage.

Die Anlage ist recht hübsch und ca. zwei Seemeilen von der Stadt Hvar entfernt. Gleich neben unserem Steg legen die Taxiboote an, die alle Böötler in die Stadt befördern. Was das wohl kostet? Wir erkundigen uns. 100 Kuna für den Speedservice und 50 für einen Normalen. Der kommt aber erst um vier.

Da müssen wir uns noch etwas gedulden. Eine halbe Stunde vorher rollen wir zum Taxisteg. Es kommen immer mehr Leute und als wir einsteigen wollen, sagt er nur: “Es hat zu viele Leute und nur die mit schon gelösten Tickets könne er mitnehmen. Super. Warum nicht ein Speedtaxi? Etwas teuer, aber guten Service und erst noch viel Platz. 400 Kuna wechseln die Hand und schon sitzen wir vier in einem dieser Flitzer. Mit bis zu 40 kn rauschen wir zur Stadt hinüber. Den Girls gefällt’s sichtlich.

Wir kommen der Stadt immer näher und sie wird immer schöner und eindrucksvoller. Ja das hat sich wirklich gelohnt. Mit dem eigenen Boot hierher zukommen währe die Sache wirklich nicht wert. An der Mole hat es sowieso keinen Platz und die Bojen erst recht nicht. Vor Anker tummeln sich immer mehr Schiffe und lassen den Anker kreuz und quer fallen. Ich habe noch nie so ein riesiges Chaos in einem Hafen gesehen. Sogar in Bequie in der Karibik hatte es geordneter ausgesehen. Das muss eine ganz spezielle Stadt sein.

Unser Taxi lässt uns mitten am Hauptplatz ab. Besser geht’s nicht. War eine tolle Fahrt.

Ja die Stadt hat wirklich ihren Reiz, aber es einfach zu viele Leute. Sind wir uns gar nicht mehr gewöhnt.

Wir schlendern durch die Gassen und über die Plätze. Dann dem ganzen Ufer entlang, von einem Ende zum anderen.

Wirklich schön. Die Burg währe noch was, aber leider haben wir nur bis neun Uhr Zeit und was Essen wollen wir auch noch. Aber Spass haben wir trotzdem.

Beim flanieren haben wir ein ganz tolles Restaurant gesehen. Dorthin wollen wir jetzt. Was, nochmals die ganze Strecke zurück? Aber es hat sich geloht. In einem kleinen Familien Restaurant bestellen wir ganz kühn eine Fleischplatte für drei. Die Girls essen dann aber kaum was und die Boys würgen die ca. 10 Fleischstücke runter. Doch etwas zu viel. Fast wie mit Dani und Rick in Novigrad vor zwei Jahren. Als wir eine für vier bestellt haben. Jetzt haben wir wieder Fleisch gehabt für eine lange, lange Zeit.

Pünktlich um neun kommt unser Taxi. Wir fahren doch die vielen, viel Boote nach Hause. Nur schon diese Fahrt durch den Hafen, war die Reise (und das Geld) Wert. Aber das nächste Mal kommen wir bestimmt ausserhalb der Saison, wenn es etwas mehr Platz hat 😉

Als wir zurück sind, ist aber noch nicht Schluss. Erstens stinkt es nach Katze und zweitens spielt in der Lounge-Bar direkt neben der Marina ein Gitarrenspieler noch tolle Lieder. So muss der Schlaf noch etwas warten. Zuerst suchen wir blöde nach der Katze. Wo ist das Ding? Es riecht wirklich sehr streng. Zum Glück ist es dunkel, was die suche erheblich “erleichtert”. So ist nur der Geruchssinn von nutzen. Aber schon nach kurzer Zeit findet Joel das Ding, oder besser was noch davon übrig ist. Direkt vor der Steuersäule hat sie ihr Geschäft erledigt. Jasmin, du hast sie gefüttert, also musst du jetzt auch putzen! Aber die kleine Katze muss doch auch noch wo sein. Die kann ja kaum laufen. Ist sie unter dem Gitter? Oder schon im Boot? Wir finden nichts. So können wir uns endlich der Musik widmen.

Morgen, morgen wollen wir aber zeitig weg von diesem Zirkus.

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