Und schon heisst es Abschied nehmen. Aber wir haben versprochen, dass wir nächstes Jahr wieder kommen.

Beim Auslaufen sehen wir nochmals diesen Überkat. Was es alles gibt?!

Kaum sind wir um die Ecke, fängt es schon an zu blasen. Und siehe da, genau richtig für uns. Unser Kurs ist 180° und der Wind kommt mit bis zu 22kn von Westen. Genial. Auf haben wir schon lange gewartet. Tatsächlich hält der Wind und wir segeln die ganze Strecke bis ins “Neue Land”. Nach fünf Stunden und einem Super Segeltag, biegen wir in die Bucht von Vis ab. Dazwischen hatten wir noch eine Herde Delfine gesichtet, es waren ca. 10-12 Tiere, und unser WC war überlofen. Wir hatten vergessen den Hebel umzulegen. Leider habe ich nicht gecheckt, das wir den Tank noch leeren sollten, Gaby hatte doch recht, und so hatten wir einen randvollen Tank und das für zweit Tage. Man lernt nie aus!

Wir segelten geradewegs in die Bucht und waren überwältigt. Was ist das für ein Land? Gehört es immer noch zu Kroatien? Irgendwie wie Griechenland, Italien und Kroatien zusammen. Die Häuser so alt und natürlich, sowie ein fast unverändertes Stadtbild. Da bleiben wir zwei Tage, ist der eindeutige Tenor.

Wir liegen direkt an dem Stadtpier. Läden, Markt und Restaurands sind nur einen Katzensprung weg. Sogar der Bankomat ist nur 10 Meter entfernt. Was will man mehr!

Die Fähre kommt auch noch rein. Passt die denn an die kleine Mole? Und wie kommt die wieder raus? Auf engstem Raum dreht sie sich an Ort. Genau zwischen den Booten am Pier und denen vor Anker. Was für ein Schauspiel. Wie fühlen uns nach Griechenland versetzt.

Dazu diese Aussicht auf das Kloster.

Dann machen wir einen kleinen Spaziergang und sehen uns diese geniale Stadt etwas näher an.

Warten auf den Kat.

Dann ist schon bald Essenszeit. Eigentlich haben wir immer noch genug von gestern, aber da wir schon hier sind! Gaby und die Kids haben schon am Nachmittag beim Einkaufen eines gesichtet und das wollen wir uns genauer anschauen. Limoncello heisst es und als wir eintreten sind wir sprachlos. Wie ein Garten sieht es hier aus und mitten drin ein Brunnen. Auf verschiedenen Ebenen sind die Tische angeordnet und dazwischen haufenweise Bäume. Der Limonenbaum durfte natürlich nicht fehlen. Zum Fenster heraus sah man direkt die Schiffe an den Moorings.

Jasmin hat gestern herausgefunden, dass ihr der Thunfisch extrem gut behagt. Also bestellte sie auch Heute einen. Und wie der aussieht!

Ich habe mich für Brodetto entschieden. So eine Art würzige Suppe mit allerlei Meeresgetier drin. XXL Jami 😉 Gaby und Joel hielten sich wieder einmal ans Fleisch.

Wir waren sooooo satt. Zugleich überwältigt von diesem Restaurant und seinem Essen.

Jasmin versuchte auch noch die Nachtansicht des Brunnens zu erhaschen.

Als wir zurück am Hafen waren, merkten wir, warum so wenige Leute im Restaurant waren. Hier war der Teufel los. Ein riesen Fest war im vollem Gange. Die ganze Stadt war auf den Beinen und das vor unserer ‘Ulalena. Schlafen? Das können wir für diese Nacht vergessen. Wir schlendern noch etwas durch’s Getümmel und verschlagen uns dann aufs Boot.

Um Mitternacht versuchen die einen etwas Schlaf zu finden. Aber es ist fast nicht möglich. Wir sind gerade gegenüber eines Sardellen-Standes der andauernd Pive, Pive, Pive ruft. So laut, das wir jedesmal fast aufschrecken. Dazu kommt noch die Hitze. Was soll’s, morgen haben wir ja Pause.

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