Murter ist unser nächstes Ziel. Mann sagt es sein eine wunderschöne Insel. Es hat ein paar Buchten im Süden, also machen wir uns auf den Weg und verlassen unsere schönen Bojenbucht. Als Joel aus der Bucht fährt, ruft er nach unten “Däddy das Log geht wieder nicht!” Anstatt nach dem Weg zu schauen, muss ich nun das halbe Bett von Joel, die Bugkoje, ausbauen, damit ich ans Log komme. Es ist durch den Rumpf des Bootes eingelassen und an der Aussenseite ist ein Rad befestigt. Wenn man fahrt durch’s Wasser macht, dreht es und gibt Impulse ans Meter. So kann man die Geschwindigkeit oder die gefahrenen Knoten (Log) ablesen. Das Ding nun raus und ein Blindstöpsel rein, damit man es reinigen kann. Mit dem Messer geht es am besten die Algen, Korallen oder sonstigen Viecher zu entfernen. Dann kurz mit dem Finger testen. “Joel, geht’s jetzt?” Yap funktioniert wieder. Denn Blindstöpsel wieder raus und das Log rein nach dem Motto, je schneller desto weniger Wasser.
Jetzt muss ich aber wirklich Joel den Weg, Kurs, angeben und die Buchten suchen. Was ist das beste, schönste beim jetzigem Wind. Es hat ein paar die wir anschauen können. Sie liegen Südlich von Murter und sollten für die jetzigen Verhältnisse gerade richtig sein. Joel steuert geradewegs auf die erste zu. Leider haben wir zu wenig Wind und mit allen Tüchern und dem Motor steuern wir Murter an.
Erste Bucht, hmm währe ideal, heisst Kosirina, aber die ganze Bucht ist ein einziger Campingplatz. Nix wie weg, zur nächsten. Aber die sind nicht viel besser. Für den jetzigen Wind sind sie nicht ideal oder viel zu steinig. Wo hat’s sonst noch was, ach ja da. Auf der anderen Insel Kakan gibt es noch ein grosses Bojenfeld. Mit super Wind segeln wir nun der Bucht Potkucina auf Kakan an. Auf dem Weg sehen wir noch einen riesen Segler. Wow ist der gross.
Also wir im Bojenfeld ankommen gibt’s keine Bojen mehr! Alle verschwunden. In allen Büchern steht, das es hier welche hat. Okay, ankern wir halt, denn es ist wirklich eine schöne Bucht. Nur sind halt etwas viel andere Boote da. Nach zweimaligem ankern hält er endlich und wir sind bereit fürs Schwimmen.
Nach einem ausgiebigen Schwimmen haben wir nun mächtig Hunger. Jasmin macht Penne mit Tomatensauce und etwas Brot. Ein halbes Kilo und alles ist radibutz weg. Zu Hause haben die Kids kaum Zeit zum Essen und jetzt essen sie wie die Weltmeister.
Nach einem schönen Sonnenuntergang und einem scharfen Schieber (Jass), gehen wir bald zu Bett. Wenn da nur die Wettervorhersage nicht währe, zügiger NordWest.



