Der Ankerplatz in Unije wird immer ungemütlicher, denn der Wind fällt direkt in die Bucht herein. Der Schwell baut sich von Istrien auf und lässt die Kristina ganz schön schaukeln. Sogar vor dem Zmorgen laufen wir aus. Die Kinder schlafen noch als wir den Motor anwerfen. Dann sind sie aber sehr schnell oben und helfen noch bei den letzten Arbeiten. Zugg und weg du schöne Insel, wir kommen sicher wieder.
Unterwegs nach Losinj sehen wir sehr viel Verkehr. Wahnsinn was da alles unterwegs ist. Sogar ein Flying Cat und das schönste Boot, laut Joel, sehen wir unterwegs.
Mit idealem Wind segeln wir bis in die Hafeneinfahrt von Mali Losinj. Dann Segel runter und die lange Einfahrt nach der “Grossstadt” motoren. Ja wirklich, nach diesen drei Tagen in den Buchten kommt uns diese Stadt wie eine Grossstadt vor. Gaby hat schon Befürchtungen, dass wir zu spät sind und keinen Platz mehr haben. Aber als wir an die Schwimmstege kommen, hat’s noch jede menge Platz. Wir werden schon empfangen und eingewiesen, können sogar noch die Seite und den Platz wünschen. Zag bum, sind wir am Steg, Papiere abgeben, und wo ist Marina Office? Ach ja das gelbe Haus. Okay. Danke. Tschüss. Keine Minute! In Griechenland haben wir mit Ankern zurück an den Steg schon 30 Minuten gebraucht, bis alles sass. Mit diesen Mooringleinen ist das schon sehr, sehr einfach. Auch WC und Duschen sind gerade in der Nähe und mit einem Batch hat man Zugriff. Wie im Hotel!
Unser Platz ist wirklich einmalig schön. Direkt in der Innenstadt, am Puls des Hafen.
Und ab geht’s ans Land. Einkaufen, Geld abheben und die Stadt anschauen. Es ist eine wirklich hübsche Stadt am Ende einer langen Bucht. Schöne Häuser von wohlgedienten Seeleuten und einer sehr sauberen Hafenpromenade.
In den ersten Laden und das nötigste einkaufen. Dann alles zurück buckeln zur Kristina und zum nächsten Laden. Ach ja, da ist noch ein EC-Automat. Geld kommt ohne Probleme raus. Danke. Supermarket gibt’s auch noch. Gerade letzte Woche eröffnet. Super und schön angenehm kühl. Wir finden wirklich alles was wir brauchen. So und nun die “Gigelfuhr” zurück zum Schiff und alles wieder verstauen.
Jetzt haben wir aber wirklich riesen Hunger! Jemand hat während unserer Abwesenheit ein Zettel mit einem Restaurant aufs Boot gelegt und dem wollen wir nun folgen. Nino heisst es und soll etwas weiter als der Supermarket sein. Auf Anhieb finden wir den Eingang und ich hangle Gaby die Treppen hoch. Es hat sich gelohnt. Schön gelegen, sehr gutes Essen und sensationelle Bedienung! Volltreffer.
Jami war das Super und natürlich haben wieder zuviel gegessen. Wir machen noch einen schönen Spaziergang im Hafen und gehen dann mit einem Konzert im Rücken schlafen. Kann man den mit solcher Musik einschlafen? Yap, denn die Meeresluft ist das besten Schlafmittel!




