War ganz, ganz nett hier in Isla Canela. Eineinhalb Stunden nach Niedrigwasser wagen wir uns aus der Marina.

Aus unserer Box in der Marina Isla Canela

Hinter uns noch ein grösserer, der auch ablegt. Vorbei an den Hotels.

Hotels am Kanal

Diesmal 3.4 Meter Platz. Gut zu wissen. Kaum alles verräumt, kommt uns eine grosse Schule Delfine besuchen. Einfach immer wieder schön, den eleganten Tieren nachzuschauen. Neugierig sind sie aber schon und schauen immer mal wieder zu mir hoch. Dann ist es wie auf dem Zürisee. Ein Spiegel. So tuckern wir der grossen, grossen Sandbank von Faro entgegen. Die Einfahrt schaue ich mir dann durch den Feldstecher ganz genau an, wollen wir doch mit Dani da eventuell auch hinein und ein paar Tage vor Anker verbringen.

Einfahrt zur Lagune von Faro

Der Wind kommt aber doch noch und plagt uns etwas. Vor dem Sandhaufen, auf die Nase, nach ihm, immer noch auf die Nase. Haben aber um über 30° gedreht. Hmm, blöder Wind. Dann sind die 45 Meilen endlich geschafft. Das grosse Marinahotel ist unübersehbar und die Tonnen zeigen die Einfahrt.

Einfahrt nach Vilamoura

Viel gelesen haben wir nicht über diese Marina. Gross und sicher, dazu immer erreichbar, reichte uns. Dazu natürlich, der Flughafen von Faro. Ganz, ganz nah und für unsere Gäste gut zu erreichen. Am Wartequai werden wir gleich von drei Marinerios in Empfang genommen. Sie schnappen sich die bereitgelegten Leinen und fest sind wir. Cooler Service. Im Büro frage ich nach dem Zahlen für’s Einreisen, denn wie wir Schweizer halt so sind, haben wir die gelbe Flagge gesetzt. Von wo kommt ihr? Spanien. Kein Problem, sonst meldet sich die Polizei, wenn sie was braucht. Wir sind in Portugal. Zeit? Die hat auch geändert und auch das Obregado/a ist begriffen. Für Gaby Obregada und ich muss Obregado als Danke sagen. Mit dem Schlauch gehen die Marinerios vor und zeigen uns unsere Box. Danke für helfen!

Unser Platz in der Marina von Vilamoura

Dann können wir uns erst mal umschauen. Das ist wie wenn wir in einer Party gelandet währen und wir mitten drin. Eigentlich ideal und nicht mal zu laut. Aber kaum aus dem Käfig, sind da eine Bar, Resti, Geschäfte nach der andern. Und jetzt um sechs oder doch erst fünf, trifft sich das Volk in und um die Marina. Es hat ganz geniale Beizen und Bars. Warum nicht, sind aber etwas überrumpelt. Neben uns ist gerade ein Steakhouse, das wird sofort zum Znacht auserkoren. Das WC suchen wir noch kurz, finden es vor laute Leuten und Läden fast nicht und setzen uns dann in die Beiz. Neben uns ein grosses Pub. Laut und voller Leute. Stört uns nicht und bestellen ein feines Fleisch. Dann passiert’s. Die ganze Meute, die ganze Partymeute will ausgerechnet in unserem Resti essen. Uuuu. Wir essen schnell, denn mit reden ist es vorbei. Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr und ich muss Gaby anschreien. Brauchen wir nicht. Zahlen und dann den Weg frei bahnen. Alle sehr, sehr hilfsbereit und machen Platz für uns. Wo sind wir hier nur gelandet? Ruhe, ruhe auf dem Schiff. Sind ja nur ein paar Schritte.

Drei Nächte wollen wir eigentlich blieben und gewöhnen uns an die vielen Leute und den Rummel. Die Anlage ist Super und auch der Service einmalig, aber kein Dorf eigentlich. Die nächsten zwei Tage durchforsten wir die ganze Gegend. Wo ist der Supermarkt? Hat es einen Taxistand? Ist da nicht ein Ship-Chandler und das wichtigste, welches sind die guten Beizen. Alles gefunden! Bei der Beiz ist es etwas schwierig, denn es hat hunderte! Und alle die wir “getestet” haben sind einmalig. Inder, Mexikaner, Steakhouse. Passt! Dazu buchen wir gerade einen Liegeplatz für’s wiederkommen. Mann weiss ja nie.

Bereit für den Ausgang

Morgen wollen wir weiter. Lagos soll wunderschön sein und ein idealer Absprungort für’s Kap, denn das Wetterfenster für den Norden bleibt bestehen. Wir sind happy.

Die Nacht von Vilamoura

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