An diesem wunderschönen Samstag verlassen wir nun unser geliebtes Siracusa.

marina siracusa

Tschau Luigi, danke für deine Freundlichkeit! So steuern wir kurz nach acht unseren Kahn am Kastell vorbei.

kastell

Motoren, kein Wind. Oder doch? Kurz vor mittag kommt eine kleine Brise auf und die füllt unsere Segel, also macht ein gediegenes Segeln möglich. Genial. Schon bald erkennen wir die Hauptattraktion von Catania. Einen Berg namens Ätna. Fast dreitausend Meter überragt er die Stadt und das Meer.

vesuv

Im grossen, langen Hafen von Catania sehen wir das erste Hochzeitspaar. Auf dieser “schönen” Maur posieren.

posieren

Nachher auf dem Hauptplatz sind es dann noch drei weitere, die sich um den Elefant balgen. Wer darf zuerst und wer hat noch nicht. Cooles Schauspiel. Wir kommen uns etwas Unterdresst vor 😉

Eine Marina finden wir auch noch. Es hat ja nur deren vier. Die hinterste, ruhigste und billigste nehmen wir. Aber NIC hat einen gewaltigen Nachtteil, wir müssen zehn Minuten länger über die Lavakopfsteinpflastersteine holpern. Gaby bekommt vor lauter Geholper einen steifen Hals. Aber sonst ganz nett hier und die Leute überaus freundlich und helfen wo es geht. Einen Platz bekommen wir geradewegs neben dem neuen Schiff vom ex. Hanse-Chef. Gewaltiges Teil!

guter platz

Alles anschnallen und schon geht das Geholper los. Schwarz und grob, diese Lavabrocken.

lavabrocken

Quer durch den Hafen und über eine verstopfte Strasse, finden wir das grosse Eingangstor auf den Hauptplatz. Tausende von Leuten und eben auch die drei Hochzeiten. Wir setzen uns auf, neben den lachenden Elefanten der einen Obelisken trägt und schauen minutenlang dem Treiben zu. Der Dom ist gleich neben an und in diesem Licht gewaltig.

dom

Und von vorne mit dem Stadttor.

dom und tor

Auch ist noch ein Konzert auf dem Universitätsplatz angesagt. So strömen noch mehr Leute in die Stadt. Wir haben eigentlich nur Hunger und nach den über dreissig Meilen auch was verdient. So suchen und finden wir in einer Nebengasse ein Schmuckstück. In diesem Raum hat es alles, Bilder, Fresken, Souvenirs, Schmuck, Verzierungen und vieles, vieles mehr. Wer einen Tisch will, muss kurz warten. Die Weinflaschen, Gemüse und Gläser müssen abgeräumt werden. Wir verzeihen uns in eine Ecke und lassen uns ein mega feines Risotto und Muscheln kommen. Das Essen wird immer besser. Geht den das überhaupt noch? Auf jeden Fall ist es eine Beiz wie man sie sich in Italien vorstellt. Noch einen feinen Espresso bevor der Bauch platzt und schon rattern wir wieder über die Lava zurück zum Hafen.

Gut geschlafen und die Jungen sind auch schon auf. Mitten im Hafen gibt es Training im Opti.

opti

Kurz auf die Mauer …

mauer

… und wieder ab in die Stadt. Wieder müssen wir lachen über den witzigen Elefant. Wer auch immer diese Idee hatte, cool.

elefant

Heute mit etwas weniger Leuten. Die grosse Einkaufstrasse mit dem Berg, machen wir dann Morgen.

einkaufsstrasse

Wir suchen erst einmal das grosse römische Theater, das ganz in der Nähe sein soll und ganz eindrücklich mitten oder besser, unter den Häusern steht. Hier müsste es sein, doch wir laufen daran vorbei und entdecken es erst beim zweiten mal. Diese Fassaden sehen alle gleich aus. Schwarz. Doch die Suche lohnt sich, gewaltiges Stück Geschichte.

theater

Es wird auch noch aktiv benützt. Eigentlich schade, das nicht gerade was läuft. Eine kurze Erfrischung auf dem Domplatz und dann wollen wir zum Strand, also Meer. Laufen, holpern, und nochmals holpern. So kommen wir zum Bahnhof, das Meer, der Strand gleich dahinter. Aber nur durch eine Unterführung zu erreichen und nichts für uns. Dabei entdecken wir aber einen wunderschönen Brunnen mitten auf dem Bahnhofplatz.

brunnen

So bummeln wir noch etwas durch die Gassen und bestaunen den etwas düsteren Barockstiel.

barock

Pause. Holper, holper zurück zur Ulalena. Zum Znacht, wir haben eine schöne Beiz am Mittag gesehen, wollen wir mal etwas Fisch essen. Eine kleine Futti di Mare Vorspeise für eine Person und dann einen feinen Fisch für zwei. Unser kleiner Tisch hat nicht genug Platz für all die Teller. Beim zweiten winken wir ab, doch, doch der gehört auch zur Vorspeise und zwei weitere kommen noch dazu. Der Wahnsinn. Was hast du da nur bestellt? Fragt Gaby. Tja und was das wohl kosten wird. Einen Teller mit Tintenfisch, Muscheln und Krabben. Dann einen Teller mit frittierten Kalamari, Tunfischmousse und noch ein Teller mit rohem Fisch und Krabben. Dazu noch eine Auster. Es schmeckt einfach gewaltig, für mich. Gaby beisst sich durch und probiert wacker. Das ist sooooo fein, das kann man einfach nicht stehen lassen. Dann kommt noch der Fisch. Wenn der auch so gross ist, kündige ich. Schön fein und zart kommt daher. Zum Glück haben wir noch etwas Bewegung bis wir im Bett sind, sonst würden wir sicher platzen. Il conto? Ja, ich packe schon mal die Brille aus – €42.-! Was, wir können das gar nicht glauben. All das Getier vom feinsten zu diesem Preis!
Schon wieder Montag und an diesem 26. Juni wollten wir eigentlich los. Hinüber nach Kalabrien. Aber der Wind ist noch etwas ruppig und so hängen wir noch einen Tag an. Bezahlen beim Capitano und rollen wieder zum Hauptplatz. Weiter der dell’Ethna entlang. Halt, was war das? Ein Markt. Gehen wir schauen. Etwas Früchte brauchen wir noch.

markt

Staunen, ja wir können wirklich nur staunen. Was es hier alles zu kaufen gibt. Wahnsinn. Mitten in der Stadt reihen sich die Stände an Stände und jeder will natürlich was verkaufen. Da, da Feigen. Mega fein. Dazu noch ein paar Kirschen und Gurken. Die Laute, so eifrig sie auch bei der Sache sind, für uns schieben und drücken sie alles weg, damit wir durchkommen. So staunen wir weiter und verlassen diesen Ameisenhaufen. Gleich gegenüber ist der schön angelegt Bellini-Park, den eigentlichen Grund, das wir hier gelandet sind. Das war nicht zu erwarten, gewaltig. Diese vielen Bäume, Büsche, Wiesen, dazu Spielplätze. Super!

bellini garten

Es wird immer wärmer und so holpern wir wieder zur Ulalena zurück. Ausruhen und für Gaby entkrampfen. Ich schreibe noch etwas an unseren Erlebnissen. Wettercheck für Morgen, perfekt und mit einer feinen Pizza verabschieden wir uns von diesem schwarzen Geholper. Morgen geht’s dann wieder einmal zurück ans Festland.

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