Weiter gehts. Wir fahren ein paar Kilometer in den Süden und kommen schon zum nächsten Campingplatz. Warum schon jetzt? Es hat ein cooles Museum und ein paar Männer am Strand. Die schauen einfach aufs Meer hinaus! “Man by the Sea” nennt sich das Ganze und ist auch in Esbjerg. Doch es gibt eine ganz, ganz spannende Geschichte über diesen Ort. Zuerst alles aufstellen auf unserem neuen Platz. Das Wetter ist einfach genial und so laufen wir bei über 23° dem Strand entlang zur Stadt. Gleich Eingangs Dorf ist das Fiskeri- og Søfartsmuseet. Genau Fischer- und Schifffahrtsmuseum. Wollen wir heute noch rein? Wir haben noch drei Stunden, sollte also reichen. Schon stehen wir mitten in der Geschichte. Hier war einer der grössten Fischerhäfen von ganz Dänemark! Und jetzt? Es wird von der guten alten Zeit gesprochen. Die damaligen Fischer kommen zu Wort und erzählen vom harten Alltag. Eindrücklich. Es hat noch ein paar Fische, aber draussen wartet ein nachgebauter Hafen. Genau. Die haben alles in den Sand gesetzt und zeigen die umliegenden Betriebe des Hafens.

Der Museumshafen im Sand

Dazu lassen sie noch drei uuuuralte Zweitaktmotoren jener Fischerboot laufen. Da kann man nur stauen. Mit den Dingern sind sie damals ausgerückt! Aber was ist jetzt? Keine Fischer mehr, denn es lohnt sich überhaupt nicht, jeden Tag rauszufahren. Die Nordsee ist leergefischt. Dafür haben sie Öl gefunden und natürlich sind da noch die Windparks. Das Bauen dieser Anlagen und deren Unterhalt sind jetzt das Standbein dieser Wirtschaft hier in Esbjerg. Eindrücklich, wie sie es gepackt haben. Eine weitere Ausstellung zeigt genau diese Sparte. So genug gelesen. Wir verlassen diesen spannenden Ort und spazieren zurück. Die Männer am Meer dürfen wir natürlich nicht vergessen.

Die Man by the Sea von Esbjerg

Sieht wirklich sehr, sehr imposant aus. Wie kommt man auf so eine Idee! Den Leuten gefällt’s. Aber auch wir sind fasziniert von den vier grossen Dingern. Dabei entdecken wir einen grandiosen Spazierweg zurück zum Van. Alles am Meer entlang und der Belag ist erst noch gut für den Stuhl. So geniessen wir die paar Kilometer zu unserem grünen Flecken. Sogar den Weg finden wir nun ohne Probleme. Vorher waren wir kreuz und quer durch die Wohngebiete gelascht. Zurück beim Van kosten wir die Sonne vollends aus. Es ist schon fast heiss. Der Znacht ist ein reines Vergnügen, nur das Büro macht noch ein paar Zicken.

Feines Znacht in Esbjerg

Es sind einfach ein paar eMails verschwunden. Ich habe aber keine Lust dem Ganzen nachzugehen. Morgen, morgen ist auch noch ein Tag. Wir wollen zwar schon wieder weiter, denn es wartet ein wirkliches Highlight. Ribe, die älteste Stadt Dänemarks. Gute Nacht.

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