Gut geschlafen und es war eine Super ruhige Nacht. Doch das Bier drückt 😉 Schon um halb Sieben drängt es mich aus dem Van und aufs WC. Gaby ist auch schon munter und so machen wir unsere “Arbeiten”. Die Physio ist besonders intensiv heute. Beim Zmorge noch die letzten Sachen im Büro erledigen und dann sind wir für die Weiterfahrt bereit. Es sind ein paar wenige Kilometer und nach einer guten halben Stunde stehen wir vor dem Danfoss Universe Science Park bei Nordborg. Wir sind fast die einzigen weit und breit. Geschlossen! An einem Freitag? Ist wohl so. Wir wollen da unbedingt hin. Plan B! Gestern haben wir noch einen Platz für die Nacht ausgesucht und den wollen wir schon jetzt suchen. Er ist in Lavensby, also genau hier in der Nähe. Doch eine Baustelle macht das Unterfangen etwas schwieriger als gedacht. Doch dann finden wir doch noch, nach dreimal wenden, den genial gelegenen Platz. Mega! Eine Terrasse wird abgegraben und wir dürfen unsere paar Quadratmeter selber aussuchen. Dabei stellt sich auch noch heraus, das sind Schweizer! Sie haben erste letztes Jahr den ganzen Campingplatz übernommen und mäkeln zu Recht über die komischen Einreisebestimmungen dann Dänemark. Die meisten Ausländer haben ihre Ferien wegen des Risikos annulliert. Nette Leute an einem grandiosen Ort. Wir richten uns ein und …. geniessen erst mal die Aussicht aufs Wasser.

Fantastischer Ort, Lavensby Strand Camping

Doch wir kommen doch noch los und wollen einen nahen Strand zu Fuss besuchen. Fast wie zu Hause sieht es hier aus. Das ist das Meer? Könnte auch ein See sein. Das Land auf der anderen Seite, die Insel Fünen, sind ganz nah. Durch einen Wald und als wir rauskommen dieses schmucke Haus. Das Dach? Natürlich aus Stroh!

Dänische Tradition, das Strohdach

Der Strand ist nicht sooo wie gedacht. Eher ein Parkplatz. Wir werfen ein paar Steine rein und laufen wieder zurück. Doch die Gegend fasziniert und doch gewaltig. Eine ganz schöne Ecke hier!

Blick auf die Insel Fünen

Am Abend ist die Stimmung einfach gewaltig. Die Sonne verschwindet und die Lichter, Dörfer und natürlich die Leuchttürme verrichten ihren Dienst. Doch die Kälte treibt uns ins Innere.

Dann kommt der Grosse Tag von Danfoss. Kein fünf Minuten vom Camping, kurven wir auf den Parkplatz vom dänischen Technorama. Nur schon der Eingang ist imposant. Von Hand kann man ein ganzes Auto anheben. Das Hebelgesetz auf höchstem Niveau 😉 Uns aber fasziniert dieser komische, eindrückliche, blaue Klotz. Also näher kommen bemerken wir, das da Wasser runterläuft.

Wasserklotz, Blue Cube, Islands Beitrag zur EXPO 2000

Natürlich ist das Ganze besonders für die Kids extrem spannend. Es gibt viel zu erleben. Uns faszinieren besonders die vielen wunderschön angelegten Gärten. Dazu das Museum des Gründers von Danfoss. Ein ganze eindrückliche Geschichte, die uns da erzählt wird. Die Segwaybahn lassen wir aus und auch die Kletterei ist gerade nix für uns. Sieht aber super spannend aus.

Kletterpark

Doch auf den Bagger muss ich doch noch kurz. Es ist gerade frei und ich versuche mich, den Sandberg etwas höher zu bauen. Plötzlich ist man wieder ganz Kind 😉 Jetzt aber los. Wir wollen heute noch nach Kolding. Knapp 70 Kilometer in Richtung Norden. Also wir im City Campingplatz ankommen, ist der leider schon geschlossen. Doch man hat vorgesorgt und ein Camper bietet seine Dienste an und übergibt uns einen Batch. Mit dem könnt ihr immer rein und raus. Bezahlen könnt ihr dann morgen. Passt doch. Alles aufbauen und endlich was zu Futtern. Mann haben wir beide grossen Hunger. Gaby an die Vitamine und ich, ja was mach ich den? Tortellini!

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