Kaum sind wir recht im Bett, lässt der Wind seine ganze Kraft los. Böen rauschen über die Marina und um morgen um zwei, dreht die Windrichtung und der Himmel öffnet seine Schleusen. Gewaltig! Ich schaue kurz nach dem Rechten, sehe aber den zweiten Steg fast nicht mehr. Nur noch ein weisser Vorhang. Es blitzt, regnet und stürmt wie verrückt. Zum Glück sind wir hier, denke ich nur und lege mich wieder hin. Gaby schläft wie ein Murmeltier und hat am nächsten Tag keine Ahnung davon. Am nächsten Morgen ist alles wieder ruhig und das lange angekündigt Unwetter ist scheinbar schon vorüber.

Morgen danach

Bei uns ist alles okay, nur ein paar Kühe währen glücklich über unsere “Wiese” am Steg.

Wiese

Wir packen unsere Duschsachen zusammen und ab geht’s zum langersehnten Wasser. Es ist wirklich immer wieder eine Wohltat, nach ein paar Tagen oder Wochen unter der Dusche zu stehen.
So fertig Putzen. Der hoffentlich letzte Schauen ist nun vorüber. Ich schnalle den Töff an und wir marschieren in die Stadt. Wir sind etwas spät dran und somit sind die Strassen menschenleer.

Kirche

Wir posten noch ein paar Sachen und setzen uns in ein feines Café auf dem Hauptplatz.

Hauptplatz

Am Abend sind wir einfach zu faul um nochmals in die Stadt zu “gwageln” und so lassen wir uns vom Marina-Wirt verwöhnen. Dabei ziehen wir uns noch die letzten Wetterdaten rein. Sollen, können, müssen wir den Morgen weiter? Hmm, ich denke schon, aber schlafen wir mal drüber.

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