Der Wind hat nun gedreht und wirk ganz harmlos. Wir sind in der sehr geschützten Marina und merken von der Bora fast nichts. Wir studieren die Wetterberichte sehr genau und vergleichen auch ein paar miteinander.

Der von Split wirkt etwas zu hoch gegriffen. Aber auch der Windfinder meldet viel Wind.

Wir können das fast nicht glauben und nehmen selber einen Augenschein. Wir packen der Rollstuhl an Land und laufen zur Brücke. Kaum um die Ecke … okay, hast mich überzeugt. Es windet sehr stark und die Wellen sind ganz ordentlich. Wir bewundern unseren Platz immer mehr. Die Küste mit den Bäumen bilden eine richtige Schanze und hält unsere Ulalena ganz ruhig.

Wir waschen die nötigste Wäsche. Es hat eine gute Maschine mit Tumbler und das keine zehn Meter von unserem Platz entfernt. Das muss man doch ausnützen. Sonst haben wir eigentlich keine Lust raus zu gehen. Wir verkriechen uns im Salon mit bloggen und lesen.

Ganz ehrlich warten wir immer noch auf die Zunahme des Winds auch in der Marina. Aber nichts bewegt sich. Gegen Abend wird es uns dann doch zu bunt und wir brauchen noch etwas Bewegung. Packen uns gut ein und laufen an der Boraküste entlang zur Stadt. Die Sonne ist am untergehen und es bietet uns ein geniales Wetterschauspiel.

Die Sonne zeigt sich ein erstes Mal und verschwindet dann gleich wieder. Ich staune nur, Gaby hat Hunger.

Also, wir gehen noch was essen. im ZaKantuni geniessen wir ein Risotto. Dazu ein Salat. Fein, sehr fein.

Gegen den Wind wird es doch ein wenig anstrengender und ich muss schieben wie am Berg. Dann fallen wir müde in unsere kuschlige Kojen. Es ist immer noch ruhig.

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