Beide haben gut geschlafen. Nach einem super Frühstück, mit frischen warmen Brötchen, machen wir uns langsam daran, abzulegen. Alles wegräumen und alle Luken zu, denn der Himmel ist nicht so freundlich Heute. Kurze Instruktion für die beiden, wie wir was machen und vor allem, wie wir ablegen. Als wir den Hafen verlassen, sehen wir schon die dicken, schwarzen Regenwolken. Das kümmert uns momentan nicht und wir motoren nach Piran. Dann legt der Regen richtig los, über der Marina schüttet es mächtig, aber bei uns streift er uns nur. Anlegen in Piran. Keine Menschenseele ist da und wir haben den ganzen Steg für uns. Das erste Anlegemanöver funktioniert trotz des Windes und Regen tadellos. Kurz zum Zoll zum ausklarieren und wieder weg. Der Zöllner fragt uns noch: “Wisst ihr was für Wetter ist?” Ja, es regnet ist unsere Antwort und wir lassen den verdutzten Zöllner links liegen ….

Kurz nach dem Ablegen werden die neuen Steuermänner getestet. Klappt schon sehr gut!

Rick am Steuer
Kapitän Dani

Gaby gefällt’s nicht mehr so gut. Sie hat einfach zu kalt und wir packen sie etwas ein …..

Ganz schön kalt

… aber es wird noch kälter, wir sind ja auch fast schon am Südpool, und so wir nochmals eine Schicht darüber gelegt.

Gut Eingepackt

Der Wind ist fantastisch und so segeln wir mit über 20 Knoten Wind Richtung Novigrad. Genial wie die Kristina im zweiten Reff mit über sechs Knoten dahin fetzt! In Novigrad erwischen wir natürlich, in Sachen Wetter, die schlimmste Zeit und können vor lauter Wind fast nicht am Zollpier anlegen. Dann wird aber ganz hinten noch einen Platz frei und wie alte Seebären legen wir längsseits an. Der Pass von Rick wird ganz genau angeschaut, gedreht und nochmal mit den Schweizer Pässen verglichen. Vielleicht habe sie zum erstem Mal eine US Pass in den Händen? Aber keine Fragen kommen und wir können ablegen zu unserem “Stammplatz” an der Aussenmole. Die Wellen brechen dort über die Mole hinaus und den Neulingen wird es etwas mulmig beim Anlegen. Aber kein Problem. Es kommt sogar ein Österreicher zur Hilfe und fädelt uns ein.

An der Aussenmole

Somit wird der erste Anleger ausgegeben. War wirklich ein toller Segeltag! Gegen Abend geht’s ab in die Stadt durch den Park. Das Wetter hat sich etwas gelegt und sogar etwas Sonne ist jetzt da.

Das ist Novigrad

Der Hunger macht sich breit und so schlendern wir zu unserem Stammlokal Santa Maria. Speisekarten gibt’s Heute nicht. Die Köchin erzählt uns persönlich was es zu essen gibt. Oder besser, was sie alles machen könnte. Wir entscheiden uns wieder einmal für eine Fleischplatte. Ein klitze kleine für nur vier Personen. Gaby macht bald schlapp uns so essen wir uns drei durch die Platte. Geben aber auch bald auf. Zum Glück hatten wir noch Bruschetta als Vorspeise! 😉 Sensationell, aber eine für drei währe noch zu viel gewesen.

En guete im Santa Maria

Also wir so zurück zur Kristina spazieren fallen die ersten Regentropfen. Eigentlich wollten wir noch ein Glace, aber Gaby und ich entschliessen uns, direkt zum Boot zugehen. Es ist noch ein recht langer Weg durch die ganze Stadt und dann noch zur Mole hinaus. Die “Neuen” müssen natürlich noch ein Glace essen und rennen uns dann nach. Ohne Licht holpern wir der Kristina entgegen und kommen gerade rechtzeitig an, als es richtig loslegt. Mit Blitzen und Donner fegt das Gewitter über Novigrad. Rick versucht mit seiner Kamera ein Blitz einzufangen, gelingt ihm aber nur mit der Film Funktion. Zum Glück sind wir jetzt nicht vor Anker!

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