Jupiii! Es hat Wind und genau den, den wir brauchen. Schnell sind wir auf und breit für das Auslaufen aus Rota.
18.7 Knoten messen wir, als wir die gewaltigen Schutzwälle verlassen haben. Acht Uhr, an die Säcke, heisst es jetzt. Etwas Genua, dann das Gross hintennach. In den Wind fahren für das Gross machen wir schon lange nicht mehr. Einfach den Baum raus in den Wind und hoch ist das Segel. Fixen und rauschen lassen. Schön! Die Untiefentonne vor Rota ist noch nicht mal erreicht, stirbt der Wind schon wieder. Das gibt es doch nicht. Sollte es nicht andersrum laufen? Nichts mit Rauschen, nur mit etwas gurken. So geht es aber ewig! Dafür sind die Wellen recht zahm. Stunden später und nichts passiert. Gegen sechs, erst um sechs treffen wir auf die erste Tonne. Einfahren ins Fahrwasser nach Mazagon.
Auf der anderen Seite sehen wir den längsten Wellenbrecher von Europa. Er schützt die Ölanlagen von diesem Ort, die gewaltige Ausmasse haben.
Direkt an den Wartesteg und anmelden. Platz? Haben wir und aussen am Delta ist euer Platz. Übernachten und weiter ist eigentlich die Devise. Die Marina macht aber einen überaus netten Eindruck. Wir gehen an Land.
Hinten auf dem Hartplatz sehen wir zum ersten Mal einen gebrochenen Masten. Wow, das ist aber blöd gelaufen. Was haben die bloss angestellt?
Kann vorkommen und weiter suchen wir das Dorf, Stadt oder Zentrum. Nirgends ist was zu sehen oder zu finden. Muss wohl weiter hinten sein. Kurz ein Apero in der Marinabeiz und schon stehen wir am Herd. Eier, Peperoni und Würstli! Kurz und schmerzlos. Dazu sind wir trotz des Nichts machen, hundemüde. Morgen sollten wir bereits um sieben ablegen. Sogar beim Lesen schlafe ich ein. Eine, oder doch zwei Seiten haben wir geschafft 😉




