Mit etwas Wind, ginge es gerade noch zum Segeln, aber wir sind zu faul und motoren die paar Meilen zur nächsten Insel. Patitiri auf Alonnisos kennen wir ja schon, aber die Chora, alt Alonnisos und Votsi wollen wir noch unbedingt anschauen. Das letzte Mal hatten wir fast nur Tauchen im Kopf und keine Zeit für unsere Spaziergänge.
Haufenweise Plätze sind im Hafen frei und so suchen wir einen sehr windgeschützten aus. Perfekt. Ab ins Kaffee um die letzten Bilder hochzuladen. Kurz nach Mittag ist es am besten. Keine Leute, so rauschen die Bilder nur so hoch 😉

kaffee

Am Abend setzten wir uns wieder ins Ta Kamata und lassen und vor der feine Küche verwöhnen. Der Wirt sagt nur, wo sind dann die Töchter? Ich muss dieses Mal unbedingt ein gefüllter Kalamari bestellen. Uuuuhhhh, ist der fein. Kaum sind wir fertig, kommen schon die Musiker und fiedeln mit ihren Gitarren und Basukas. Wir geniessen es voll. Dann haben wir aber genug von der Hektik, sie haben Heute so viele Gäste, das es die Küche fast nicht mehr schafft.
Heute Morgen sind wir schon früh auf den Beinen. Die Chora wollen wir besuchen. Es sind nur drei Kilometer und nicht allzu steil, soll es sein. Schon bald haben wir die Stadt Patitiri überhöht und schauen auf den Hafen herunter.

patitiri hafen

Hier sollten eigentlich alle Einwohner von der Chora hinziehen. Umso mehr auch, also 1965 das grosse Erdbeben war und die alte Stadt fast vollständig zerstört wurde. Aber die Stadt wurde zum grössten Teil wieder aufgebaut und soll sehr schön sein. Wir sind ja bald oben. Auf der Nordseite sehen wir noch einen schönen Strand, inklusive der obligaten Windmühle.

nordstrand

Und da ist sie schon. Schön an und auf den Hügel gebaut. Ja, die Piraten hatten es damals schwer, da hochzukommen.

chora

Wir haben es verdient und setzen uns ins Kaffee auf dem Dorfplatz. Die Aussicht auf die Nordseite, grandios. Aber es kommen immer mehr Busse und spucken die Touris aus. Dass war aber so nicht geplant. Die Beiz wir voll, aber die meisten werden von den Gassen verschluckt. Wo die nur alle hin sind? Wir bezahlen und wollen es selber herausfinden. Ja, das sieht schon wunderschön aus.

aussicht von der chora

Die Gassen sind gut erhalten und, oder ausgebaut worden. Aber immer noch nicht rollstuhlgerecht 😉

steile gassen

Viele wollen helfen, aber es ist eigentlich kein Problem. Nur die vielen Touris in den Gassen erschweren es etwas. Und Geniessen liegt da fast nicht drin. Aber der Scharm ist schon gewaltig. In der Nachsaison währe da sicher viel zu entdecken.

hauptstrasse

Wir haben bald genug und laufen den Hang wieder in Richtung Hafen zurück. Ja, das hat wieder einmal gut getan. Aber als wir im Hafen im Kaffee an einem schön kühlen Bier laben, kommen schon die Busse wieder und spucken die Touris vom Morgen aus. Hmm. Kein Problem, das Boot hupt kurz und die Strassen sind wieder leer.
Zum Znacht wollen wir das Eden noch einmal besuchen. Da hatten wir ja einen genialen Ausblick auf die Nachbarsbucht und es war sehr angenehm. Aber leider ist die Treppe etwas zu steil und wir müssen rund um die halbe Stadt. Mit den Kids war dass das letzte Mal ein klacks 😉 Der Durst ist gross, als wir uns an den Tisch setzen und die Aussicht geniessen. Auch das Essen war sehr Gut, wenn nur der Heimweg nicht währe 😉
Der Hafen hat sich bis auf den letzten Platz gefüllt und es kommen immer noch mehr. Eine Flottille hat sich angemeldet und verstopft alle Ecken. Ist schon erstaunlich wo noch überall ein Platz gefunden wird oder wo einfach nur gezaubert wird. Tja, die Hochsaison hat schon seine Tücken. Wir wollen aber Heute einen kleinen Spaziergang am Strand nach machen. Hmm, geht aber nicht. Einen kleinen Hügel müssen wir aber schon hoch, damit wir in Votsi wieder runter an den Hafen laufen können. Währe doch sonst viel zu einfach 😉

votsi klippen

Super schöner Hafen, eingebettet in die Klippen. Da haben sich ein paar Segler ganz schön gemütlich gemacht. Aber leider wird der meiste Platz von Schläuchen und kleinen Fischerbooten belegt. Für uns Grossen hat es nur beschränkt Platz. An die Klippen trauen sich die Kleinen nicht.

votsi mole

Ja, das war ein schöner Ausflug. Nur noch kurz im Vorbeigehen die Vorräte aufstocken und schon bald sitzen wir wieder beim Kaffee. Wir studieren das Wetter und kommen zum Schluss, Morgen geht’s ab nach Norden. Am Samstag währe der Wind nach Chalkidiki ideal, somit müssen wir Morgen auf die Insel Pelagonisi, damit wir den Absprung schaffen und wir nicht über 50 Meilen vor uns haben. Es soll aber etwas wellig sein. Aber ab Mittag wird’s besser. Alles vorbereiten und am Abend nochmals ins Eden. Einfach ein feiner Platz zum verweilen. Alonnisos ist wirklich wunderschön. Da kommen wir sicher wieder einmal hin.

Leave A Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

This website stores cookies on your computer. These cookies are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to to opt-out of any future tracking, a cookie will be setup in your browser to remember this choice for one year.

Accept or Deny