Wirklich wunderschön ruhig. Fast zu ruhig. Doch ich mache mal wieder “Gschwelti” mit Käse. Mann! Hat Gaby dieses Essen geliebt. Sie brauchte nicht mehr als das. Gut, der Käse musste schon gut sein 😉 und sicher kein “stink” Käse! Geniesse anschliessend die komfortable Nacht und schlafe lange. Am Morgen kommt die erwartete Front. Wow, das ist ja was und sieht sehr beeindruckend aus. Wenn man das Ding so in aller Grösse auf einem zukommen sieht.

Die ganze Front von Westen

Gute Idee! Denke ich und fülle während des Regens meine Wassertanks. Es schüttet dermassen kurz und heftig, dass mein Wasserreservoir rassig wieder voll ist. Gräme! Schon kommt das Blau hervor und ich mache mich auf zum nächsten Ankerplatz. Das Wasser, Wind ist perfekt, um den Wal zu bezwingen. Alle machen einen riesigen Hype um diese Passage. Kurz etwas raus in den “grossen” weiten Ocean und nach zwei ganzen Meilen wieder zurück in die geschützte Abdeckung. Etwas segeln und Motoren und schon sehe ich das nächste Ziel. Great Guana Cay. Es soll eine gut geschützte Bucht haben. Trotz des Westwindes soll es recht angenehm sein. Eine Nacht, eine Nacht geht doch immer 😉 Die erste, Bakers Bay ist mir etwas gar zu offen und so lege ich mich vor dem Delia’s Cay vor Anker. Passt. Schön einfahren, das Ding. Gerade vis a vis vom Government Dock ist es gar nicht so schlecht. Doch die sind gerade am Ausladen von Kies. Kein Problem und eigentlich eine gute Unterhaltung. Etwas Essen und zuschauen. Der Wind, ja der dreht immer mehr nach Westen, was gar nicht so schlecht ist, aber langsam kommen die Wellen vom Wal daher. Diese Öffnung ist schon okay, aber die Wellen von draussen schleichen sich der ganzen langen Insel entlang und treffen somit ich auf die Ulalena. Liege ja genau im Wind und somit ungeschützt. Endlich sind die Schiffer fertig und auch ich verziehe mich unter Deck.

Fertig Kies

Noch kurz einen Blick in die Sonne. Es ist eben immer mal wieder genial, dem Ding zuzuschauen, wie sie versinkt.

Gute Nacht liebe Sonne

Anfang schlafe ich noch gut, aber dann wird der Wind immer stärker, kein Problem, aber die Wellen kommen recht heftig daher und es wird mächtig unruhig. Versuche weiterzuschlafen, geht aber mehr oder weniger nicht so gut. Warte bis die Sonne kommt und mache mich vom Acker. Gar nicht so einfach, mit so einem Schwell. Doch noch kurz den Gang rein und schon ist der Anker oben. Der Platz ist gut, momentan etwas ungemütlich, doch mit dem eigentlich normalen Ostwind ideal und es hat ein paar Bar, die wir dann besuchen könnten. Es ist sieben und der Anker oben und festgemacht. Komme wieder.

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