Gut geschlafen. Raus. Wetter? Genial. Stahl Blau. Anziehen und ab geht’s. Raus aus der Marina, bevor der Wind alles wieder zu macht. Nicht’s dergleichen passiert. Ruhig tuckern wir kurz nach sieben ab. Kann man dieses Wetter glauben. Sieh sich das mal einer an!

Wir segeln los. Alles stimmt. Aber da. Was ist das? Kurz nach Korcula kommt ein CoastGuard Boot auf uns zu. Kontrolle! Wir brauchen ihre Papiere. Alles in den wasserfesten Beutel und nach fünf Minuten ist der Spuk vor bei. Alles in Ordnung, salutiert kurz und weg sind sie.

Wir segeln weiter. Zwischen Mijet und Peljesac in Richtung Dubvronik. Der Wind nimmt immer mehr zu, aber immer gut von achtern. Dann kurz vor der Stadt wird es doch etwas heftig. Mit bis zu 27 Knoten im Rücken rauschen wir auf die Brücke zu. Die Wellen? Ja die sind auch gewachsen. 3-4 Meter dürften sie schon gewesen sein. Kurz vor der Brücke bergen wir das Genua und motoren unten durch.

So ein Scheich hat sein bescheidenes Boot am Pier befestigt. Könnte doch glatt als Kreuzfahrtschiff durchgehen! Oder?

Mit erlaubten vier Knoten schippern wir zur Marina. Alles bereit machen zum anlegen.

Der Wind im Rücken, immer noch, schieben wir dem Kanal entlang. Kurz vor der Marina immer noch satte 20 Knoten auf dem Tacho. Ich mach mich auf eine beschleunigte Ankunft bereit. Noch kurz die Marina anrufen und schon stehen sie bereit, die Marinieros. Zwei Minuten später übergebe ich die Papiere und fertig ist der Spuck. Manchmal geht’s schneller als man denkt. Wie wird das wohl in Griechenland ablaufen? Ohne Hilfe und mit Anker. Wir werden sehen.

Nach einer Runde in der Marina, ziehen wir uns zurück auf die Ulalena und essen noch eine Tasse Suppe.

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