{"id":9294,"date":"2007-08-08T11:55:31","date_gmt":"2007-08-08T13:55:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ulalena.ch\/?p=9294"},"modified":"2019-12-23T13:11:51","modified_gmt":"2019-12-23T15:11:51","slug":"08-08-07-gewitter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ulalena.ch\/?p=9294","title":{"rendered":"08.08.07 &#8211; Gewitter"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon abgemacht, starten wir sehr fr\u00fch auf unsere Expedition. Dingi ins Wasser und Motor dran. Dann der Rollstuhl, alle Schuhe und am Schluss h\u00fcpfen wir alle rein. Motor an und los geht&#8217;s. Nach 20 Minuten landen wir in der Mir Bucht. Eigentlich ist es weder eine Stadt, ein Dorf, noch ein Hafen, sondern nur eine Bucht mit Bojen und einem Touristen-Restaurant. Die zig Molen sind f\u00fcr die Tausenden von G\u00e4sten, die t\u00e4glich diesen Ort anfahren und \u00fcberschwemmen. Jetzt um halb neun ist noch kein Mensch da. <\/p>\n<div class=\"container\">\n<div style=\"float:left;width:49%\">\n<a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1124.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1124.jpg\" alt=\"Unser Steg\" title=\"Unser Steg\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a>\n<\/div>\n<div style=\"float:right;width:49%\">\n<a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1125.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1125.jpg\" alt=\"Schuhe anziehen und los\" title=\"Schuhe anziehen und los\" border=\"0\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"aligncenter\" \/><\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"clear: both;\">\n<p>Auf einem sch\u00f6n betonierten Weg, sogar Rollstuhl tauglich, sind wir nach kurzer Zeit am omin\u00f6sen Salzsee. So und jetzt? Was soll da so spannend sein? Nicht viel, ausser dass es eben ein Salzsee ist, der das Wasser mit dem Meer austauscht. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1128.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1128.jpg\" alt=\"Der Salzsee von Mir\" title=\"Der Salzsee von Mir\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a><\/p>\n<p>Weiter geht&#8217;s zu den Klippen. Zur\u00fcck zum Restaurant und dann hoch zu den Klippen im Westen. Aber halt, da ist doch noch was in den B\u00fcschen. Genau, eine Horde Esel! Opa muss es nat\u00fcrlich genauer ansehen und begr\u00fcsst die Tiere pers\u00f6nlich. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1134.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1134.jpg\" alt=\"Opa und seine Esel\" title=\"Opa und seine Esel\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a><\/p>\n<p>So, jetzt k\u00f6nnen wir mit vereinten Kr\u00e4ften zu den Klippen aufsteigen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1142.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1142.jpg\" alt=\"\u00dcber Stock und Stein zur Klippe\" title=\"\u00dcber Stock und Stein zur Klippe\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und da sind sie nun. Hoch und sch\u00f6n steil. Ganz alleine geniessen wir diese super Aussicht. Schon toll, was die Natur so vollbringt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1141.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1141.jpg\" alt=\"Was f\u00fcr eine Klippe\" title=\"Was f\u00fcr eine Klippe\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einer guten halben Stunde haben wir die &#8220;Wunder&#8221; gesehen und legen ab zur Kristina. Aber der Motor will einfach nicht anspringen. Einmal mit Chocke und ohne Gas oder umgekehrt. Er z\u00fcndet einfach nicht! Versoffen. Zum Gl\u00fcck haben wir ja die Paddel dabei, es ist ja nicht weit. Opa hinten und ich vorne, legen wir los. Gaby, Jasmin und Joel mit Spr\u00fcchen und wir paddeln. Sch\u00f6ner Morgensport. In der h\u00e4lfte versuchen wir ihn nochmals zu starten. Immer noch nix. Sehen auch, dass wir Benzin verlieren. Also den Hahn zu und weiter paddeln. Es geht immer besser und so sind wir schon nach 45 Minuten beim Boot. Oma schaut ganz ungl\u00e4ubig und fragt nach dem Motor. Nachdem alle ausgestiegen sind, will ich es nochmal versuchen. Alle H\u00e4hnen zu und wie verr\u00fcckt ziehen. Und seihe da, er l\u00e4uft wieder! Alle lachen laut los und wir machen noch eine kurze Powerrunden um die Kristina. Wieder was gelernt! <\/p>\n<p>Nach dem wollverdienten Zmorge, legen wir in Richtung Fahrwasser ab. Kurz vor elf ist schon ein h\u00f6llen Verkehr, aber Opa f\u00e4delt uns geschickt ein und wir fahren durch die Mala Proversa. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1151.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display:block; margin-left:auto; margin-right:auto;\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/IMG_1151.jpg\" alt=\"Weiter durch den engen Kanal\" title=\"Weiter durch den engen Kanal\" border=\"0\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"aligncenter\" \/><\/a><\/p>\n<p>Rund um die Insel Lavdara motoren wir nach Iz. Veli Iz muss ein ganz sch\u00f6ner Ort sein und wir wollen endlich wieder einmal in einen Hafen. Langsam gehen unsere Vorr\u00e4te zu Ende. Aber als wir im Hafen ankommen, verheddert sich das Genua mit dem Spifall und wir k\u00f6nnen die Genua nicht mehr einrollen. So m\u00fcssen wir mit Bootsdrehungen die Genua wieder ausrollen, das Fall spannen und dann wieder bergen. Was die Leute im Hafen zu unserem Tanz wohl gedacht haben? Als wir einfahren gibt es keinen einzigen Platz mehr, der kleine Hafen ist am Mittag schon gestossen voll. Also weiter nach Norden. Kaum sind wir aus dem Hafen raus, umfahren wir eine kleine Bucht. Segel rein und nachschauen. Das w\u00e4hre doch was. Tiefe okay und auch f\u00fcr den jetzigen Wind von S\u00fcd ist alles in Ordnung. So ankern wir in dieser kleinen Bucht mit dem Namen Pescenica. Es ist recht Ruhig hier und wir sind alleine. Leider kommt Schwell rein, sobald ein grosses Schiff die Bucht passiert. Aber was soll&#8217;s. <\/p>\n<p>Oma bastelt wieder ein feines Nachtessen, H\u00e4rdopfel mit Mais, was uns ausgezeichnet schmeckt. Als wir nach dem Essen so gegen Norden schauen, f\u00e4ngt es an zu Blitzen. Aber kein Donner. Muss wohl sehr weit weg sein. Aber pl\u00f6tzlich f\u00e4ngt es rundherum an zu Blitzen und dann pl\u00f6tzlich windstill! Minuten sp\u00e4ter dreht der Wind um 180 Grad auf Nord und bl\u00e4st m\u00e4chtig los. Wir sind etwas zu nahe am Ufer und so gibt es nur eines, Anker hoch und von Norden her wieder runter. Wir bereiten gleich beide Anker vor und setzten sie auch in 45 Grad voneinander ab. Zum Gl\u00fcck halten sie gleich auf Anhieb perfekt. Nur etwas Regen und ein paar B\u00f6en sind alles was wir abbekommen. Weiter im Westen geht das meiste durch. Als das Gewitter vor\u00fcber ist, gehe ich dann auch schlafen. Am morgen liegt die Kristina da wie wenn nix gewesen w\u00e4hre.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon abgemacht, starten wir sehr fr\u00fch auf unsere Expedition. Dingi ins Wasser und Motor dran. Dann der Rollstuhl, alle Schuhe und am Schluss h\u00fcpfen wir alle rein. Motor an und los geht&#8217;s. Nach 20 Minuten landen wir in der Mir Bucht. 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