{"id":32700,"date":"2023-06-21T12:00:00","date_gmt":"2023-06-21T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ulalena.ch\/?p=32700"},"modified":"2025-03-20T07:55:01","modified_gmt":"2025-03-20T09:55:01","slug":"90-stunden-spater","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ulalena.ch\/?p=32700","title":{"rendered":"90 Stunden sp\u00e4ter"},"content":{"rendered":"\r\n<p>Ein Uhr. Ich starte ich den Motor. Nerv\u00f6s und wirklich nicht bereit, ziehe ich die Kette ein. Der Anker kommt. Hat gut gehalten. Der Wind frischt auf. Will den Autopiloten einschalten &#8211; nix! Sch \u2026! Umdrehen? Anker wieder herunterlassen? Ich muss los. Also weg. Steuer legen und festmachen, ungef\u00e4hr zum Ausgang. Den Anker festmachen, alles da vorn aufr\u00e4umen und da passiert es &#8211; fast. Ich komme meinem Nachbar viel zu nahe, kann gerade noch Gas geben und abdrehen. Ich habe immer noch einen Meter. Doch der Schreck sitzt. Was mache ich da \u00fcberhaupt? Denke ich laut und setze das Gross. Der Wind ist fantastisch und bl\u00e4st mich genau richtig zur Insel Pico r\u00fcber. Noch etwas Genua und dann den Pitsch aktivieren. Endlich, endlich komme ich etwas zur Ruhe.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-17-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32692 size-medium\" title=\"Tschau Horta\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-17-225x300.jpeg\" alt=\"Tschau Horta\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bis zur Insel ist es eine Rauschefahrt. Aber warum habe ich keine, \u00fcberhaupt keine Anzeigen mehr? Gehe auf die Suche. Alles dr\u00fccken n\u00fctzt nichts. Gerade in dem Moment ruft mich ein Schweizer auf Gegenkurs \u00fcber VHF. Er macht Ferien und cruised in den Azoren herum. Er ist gerade von Sao Miguel gekommen und will nach Horta. Sch\u00f6n, sch\u00f6ne Geschichte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zur\u00fcck zu meinem Hauptproblem. Der Windgeber war es das letzte Mal. Also alles aufschrauben und ausstecken. Bingo! Alles funktioniert wieder anstandslos, ausser dem Wind nat\u00fcrlich. Geht auch ohne. Hinter der Insel wird der Wind immer zahmer und ich muss kurz den Diesel zu Hilfe nehmen. Aber nur ganz kurz. Der richtige S\u00fcder kommt gegen Abend. Es ist eine massive St\u00f6rung, die \u00fcber die Azoren zieht und mir hilft, besser nach Osten zu kommen. Daf\u00fcr wird es vermutlich etwas ruppig. Doch bis zum Dienstag zieht er mich f\u00f6rmlich. Fast keine B\u00f6en und der Pitsch steuert anstandslos. Am Abend sehe ich noch die Sao Miguel Insel und kann sogar noch eine Meldung nach Hause senden und nat\u00fcrlich die neusten Wetterdaten herunterladen. Es ist das erste Mal, dass ich vollends dem Wetterrouting von PredictWind folge. Der berechnete Kurs ist im NaviProgamm verankert und so segele ich einfach diesen Punkten nach. Bis jetzt passt\u2019s. Auch mit den neuesten Daten sollte es m\u00f6glich sein, bis zum Festland zu segeln. Mal sehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dann ein klong, bling, schepper, das vom Mast kommt. Es ist noch dunkel und so sehe ich nicht gerade, was da nicht in Ordnung ist. Mit der Lampe sehe ich dann den Aktiven-Radarwarner, den es um den Masten schl\u00e4gt. Das Segel muss mehr oder weniger drangekommen sein und somit das Ding abgebrochen haben. In den Masten hoch? Sicher erst, wenn es hell ist. Doch im Laufe der Nacht l\u00f6st sich das Problem, leider, von selbst. Ein riesen Knall und dann ist er weg. F\u00fcr immer in den Tiefen des Atlantik verschwunden. Wollte ihn sowieso ersetzen, weil er bedauerlicherweise nutzlos geworden ist. Durch die neunen Radarsysteme, prim\u00e4r die in der Grossschifffahrt, wird das Ding nicht mehr gesehen oder erkannt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Wind kommt und geht. Manchmal unter zehn Knoten und machmal fast deren zwanzig. Segeln geht immer noch. Dann eine Regennacht, dazu Nebel vom Feinsten. Schiffe sind zurzeit zum Gl\u00fcck nicht auf meiner Route.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am Donnerstag, dem 15. Juni, ist es dann so weit. Ich bin in der Flaute. Kein Wind, keine Wellen, nix. Der Motor l\u00e4uft und l\u00e4uft. Damit auch der Frust. Komme ich die restlichen sechs Tage, so die Berechnung, mit dem Diesel durch? Warum bin ich nur los? Warum k\u00f6nnte ich nicht warten oder gar fr\u00fcher los? Doch das hilft jetzt alles nichts. Ich bin hier, komme super vorw\u00e4rts und die Zahlen stimmen. Das sollte locker zum Festland reichen. Auch wenn ich nur noch den Diesel ben\u00f6tigen muss. So entspannt sich die Lage ziemlich schnell. Ein, zwei Fl\u00fcche muss ich aber schon noch loswerden. Auch schaue ich mir die Prognosen f\u00fcr den Wind nochmals genau an. Der behauptet, es hat Wind! Und zwar bei allen Modellen. Aber, die Natur hat immer recht. Die Abendstimmung hilft gerade unglaublich. Passt doch alles!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-1-4-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32694 size-medium\" title=\"Die Natur ist einfach wunderbar sch\u00f6n\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-1-4-300x225.jpeg\" alt=\"Die Natur ist einfach wunderbar sch\u00f6n\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich fange an, zu lesen. Ein Buch nach dem anderen. Das Erste, ist, war nicht so ideal. Mein inneres Kind und so. Ich habe jetzt gerade genug mit mir zu tun, also w\u00e4hre das nicht n\u00f6tig gewesen. Doch wann habe ich mal Zeit ohne Ende? Und eine Ablenkung gibt es nicht. Am Schluss verbrauche ich fast f\u00fcnf B\u00fccher. Stolz, bin grausam stolz auf mich \ud83d\ude09<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>So schnell kann es gehen. Es ist schon Samstag. Nur noch 300 Meilen bis zum Kap. Die Stimmung steigt noch h\u00f6her. W\u00fcrde es schaurig gern mit zu Hause teilen. Geht aber noch nicht. Aber bald, bald, bald!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Motor l\u00e4uft wie eine Eins. Keine Probleme, keine Macken und keine heissen Ohren. Happy Camper. Dann noch ein Schreck. Das AIS steht auf Rot. Alarm oder besser auf Error. Gerade jetzt, wo ich auf tonnenweise Schiffe treffen werde. Es ist doch die Hauptroute vom Norden ins Mittelmeer. Ausgerechnet jetzt. Doch was ist das, ich sehe ein Schiff auf dem Schirm. Geht so was denn? Also wenn ich ihn sehe, sollte er auch mich sehen. Aber am wichtigsten ist, ich sehe die \u201cGefahr\u201d auf mich zukommen. Ich bin unendlich beruhigt. Doch ich will es genau wissen und rufe St. Nicolai \u00fcber VHF an. Ich kann dich sehen, sieht du auch mich? Ja und die Position? Genau da, wo ich bin. Sprachlos und \u00fcbergl\u00fccklich. Es l\u00e4uft also doch noch. Auch sonst kann ich verschiedene Sachen reparieren, weil es so unendlich Ruhig ist. Die Scharniere vom Gaskasten sind durch das Salz mal wieder durch und die ersetze ich geradewegs. Dazu kommt, dass ich fast jeden Tag einen Kanister Diesel einf\u00fclle. Am Schluss sind es deren f\u00fcnf \u00e0 20 Liter. Einen 25 Liter behalte ich noch. Man weiss einfach nie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mein Sohn hat heute Sonntag Geburtstag. W\u00e4re wundersch\u00f6n, wenn ich schon n\u00e4her am Land bin, damit ich ihm gratulieren k\u00f6nnte. Doch es sind immer noch 140 Meilen. Doch ein Wunder geschieht heute, der Wind kommt endlich zur\u00fcck. Von Norden, wie vorhergesagt? N\u00f6, der S\u00fcder f\u00e4hrt ein. Nat\u00fcrlich geht auch und hoch die Segel. Rauschefahrt! Volles Hoch. Segle die Nacht durch. Die Grossen auf der Autobahn sehe ich und sie hoffentlich auch mich. Sie weichen alle aus. Ausgezeichnet und danke. Montagmorgen. Ich schreibe ins Logbuch: 8:00 Uhr: nur noch 50 Meilen bis zum Cabo Vincente! 22.9\u00b0, dichte Bew\u00f6lkung mit 1012.5 hPa Druck. \u2192 und jetzt kommen die Grossen in Massen (Tanker, Frachter) Gl\u00fccklich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am Mittag, 35 Meilen vor dem Kap, habe ich erstaunlicherweise bereits Handyempfang. Grossartig. Joel gratulieren und ein Telefon nach Riffi! Wow, sind alle happy! Dazu kommt, dass gerade als ich am Telefon bin, eine grosse Schule Delfine um die Ulalena schwirrt. Links, rechts, vorn und hinten. Sie scheinen gerade \u00fcberall zu sein. K\u00f6nnte platzen vor Freude.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-2-4-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32695 size-medium\" title=\"Land in Sicht, endlich, schon\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-2-4-300x225.jpeg\" alt=\"Land in Sicht, endlich, schon\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was f\u00fcr ein Gef\u00fchl, es wirklich, wirklich bis ans Festland geschafft zu haben. Doch begreifen tue ich das nat\u00fcrlich noch \u00fcberhaupt nicht. Auf dem H\u00e4ndy zoome ich kurz die Karte auf und da, da, diese Strecke habe ich soeben gemeistert. Der Leuchtturm kommt immer n\u00e4her und leider stellt der Wind seinen Dienst ein. Der Motor muss wieder her. Zehn Uhr abends bin ich querab vom Leuchtkegel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-3-4-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32696 size-medium\" title=\"Cabo de S\u00e3o Vicente zum Dritten\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-3-4-300x225.jpeg\" alt=\"Cabo de S\u00e3o Vicente zum Dritten\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das ist wirklich ein fantastisches Feeling. Hier bei diesem Punkt schon zum drittel mal zu sein. Einmal ging\u2019s in den Norden. Dann von Lissabon runter nach Lagos und jetzt von den Azoren hierhin. Eigentlich ist jetzt der Kreis geschlossen, kommt mir gerade in den Sinn. Im 2018 segelten wir hier rum und dann in den S\u00fcden nach Madeira, den Kanaren, Kapverden, r\u00fcber in die Karibik, hoch bis in die Staaten und jetzt, jetzt zur\u00fcck nach Europa! Sprachlos.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kaum bin ich ums Eck, fahre zum n\u00e4chsten Kap von Sagres, stellt der Wind komplett ab. F\u00fcr Lagos, das noch etwa 17 Meilen entfernt ist, ist es zu sp\u00e4t. Doch f\u00fcr Vilamoura reicht die Zeit, bis es wieder hell wird. Direkte Bahn und schlafen. Doch aus dem wird gar nichts. Es hat genau auf meiner Route, Hunderte Fischer. Bravo! So ist nichts mit Erholung. Ausweichen, checken und alle 20 Minuten hinausschauen. Was machen sie? Fischen! Zeit f\u00fcr einen bl\u00f6den Segler haben sie nat\u00fcrlich nicht. So wird es nochmals eine harte Nacht. Die Sonne geht auf und alles ist vergessen. Die Marina kommt ins Blickfeld. Ich bin da!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-4-4-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32697 size-medium\" title=\"Die Einfahrt zur Marina Vilamoura\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-4-4-300x225.jpeg\" alt=\"Die Einfahrt zur Marina Vilamoura\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Um viertel nach sieben, uups wir haben doch noch Zeitumstellung gegen\u00fcber von den Azoren, lege ich am Tank-Steg an. Es kommt sogar ein Marinero und hilft mir beim Anlegen. Augenblicklich entschuldig er sich, Tanken erst ab acht Uhr und das Office eine halbe Stunde danach.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-5-4-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32698 size-medium\" title=\"Angekommen - wirklich\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-5-4-300x225.jpeg\" alt=\"Angekommen - wirklich\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>So stehe ich auf dem Steg und weiss nicht, wie mir geschieht. Es sind die Momente, die sich ganz, ganz tief in einem verankern. Unsagbar zufrieden mit sich und der Welt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Diesel einf\u00fcllen, Anmelden, was Horta? Ja, genau, Horta, wiederhole ich die Herkunft. Schl\u00fcssel und einen Platz am G Steg bekomme ich. Wie in Trance wickle ich das Ganze ab. Total \u00fcberm\u00fcdet. Doch jetzt noch einmal Vollgas. Hellwach, Motor starten, ablegen, Fender richten und den Platz suchen. Stoppen und r\u00fcckw\u00e4rts rein. Problemlos und auf Anhieb bin ich in der Box. Festmachen und Motor aus. Kaffee! Ich m\u00f6chte einfach einen Kaffee. Strom an und Wasser aufw\u00e4rmen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-6-3-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-32693 size-medium\" title=\"Alltag - Kaffee, putzen\" src=\"https:\/\/www.ulalena.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Image-6-3-300x225.jpeg\" alt=\"Alltag - Kaffee, putzen\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Pause? Keine Zeit. Die Lebensgeister sind wieder voll da. Aufr\u00e4umen, das ganze Schiff mal wieder mit S\u00fcsswasser vom Salz befreien und dann die Blachen gegen die Sonne aufspannen. Nat\u00fcrlich alle Luken aufsperren. L\u00fcften. Die Bugkoje ist ganz muffig und feucht. Alles raus zum Trockenen. Auch die Matratzen kommen an die Sonne. Jetzt Pause? Noch nicht. Verbindung mit zu Hause. Dann kommt die grosse M\u00fcdigkeit. Ich lege mich hin. Ruhe. Endlich, Ruhe.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Uhr. Ich starte ich den Motor. Nerv\u00f6s und wirklich nicht bereit, ziehe ich die Kette ein. Der Anker kommt. Hat gut gehalten. Der Wind frischt auf. Will den Autopiloten einschalten &#8211; nix! Sch \u2026! Umdrehen? Anker wieder herunterlassen? Ich muss los. Also weg. Steuer legen und festmachen, ungef\u00e4hr zum Ausgang. 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